Freitag, 24. April 2015

Rezept: Mangold-Lasagne

Die Sonne scheint und es ist FRÜHLING! :-) Genießt ihr auch so das schöne Wetter? Zu Schade, dass man den ganzen Tag arbeitet und die Sonne nur durchs Fenster sehen kann. Aber immerhin in der Mittagspause geht es an die frische Luft. Wenn die Arbeit es zulässt.

 Jaaaa... ich weiß, mein letztes Rezept ist schon eine ganze Weile her... sorry! Letzte Tage habe ich einen ganzen Bündel Mangold in meiner Biokiste gehabt und daraus ist unter anderem diese Kreation entstanden. Man kann das Rezept beliebig verdoppeln, aufstocken, ergänzen und verändern. So hat es aber schon verdammt gut geschmeckt.

Mangold-Lasagne


10 große Blätter Mangold
4 Tomaten
6 Eier (L)
Butter oder Fett nach Wahl zum anbraten
ca. 60 ml weißer Balsamico
1 Knoblauchzehe
2 Charlotten
Priese frisch gemahlene Muskatnuss
Salz, weißer Pfeffer

Die Mangoldblätter waschen, jeweils den Strunk abschneiden und die Blätter zur Seite legen. Die Strunke genau so wie die Zwiebeln und die Knoblauchzehe fein würfeln.

Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. In einer separaten Schüssel die 6 Eier aufschlagen, mit einem Schuss Mineralwasser, etwas Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat verquirlen. Parallel in einer Pfanne die Butter (oder anderes Fett) erhitzen, wenn die Pfanne heiß ist, die Zwiebeln zusammen mit dem Knoblauch und den gehackten Mangoldstielen kurz anbraten. Nach und nach mit dem Balsamico Essig ablöschen d.h. immer ein kleines Schlückchen aufgießen und wenn die Flüssigkeit verdampft ist etwas mehr hinzugeben und nach ca. 3-4 Minuten vom Herd nehmen.



Eine Auflaufform einfetten und mit fünf Mangoldblätter auslegen. Dann die Hälfte der Masse aus der Pfanne darauf verteilen und anschließend die Tomaten auflegen. Diese erste Lage mit der halben Ei-Masse übergießen. Den Vorgang nochmal identisch wiederholen, unbedingt darauf achten, dass die Mangoldblätter mit Ei bedeckt sind, sonst werden diese arg kross und trocken.

Die Auflaufform bei 180°C in den Backofen schieben und für ca. 20 Minuten backen.

TIPP: Dieses Rezept eignet sich prima zum Frühstück und zum mitnehmen. Es schmeckt auch wunderbar kalt!






Dienstag, 7. April 2015

Rezept: Klassiker Rosenkohl und Frikkos

Rosenkohl ist für mich eigentlich ein Winteressen, da es aber in Deutschland noch nicht wirklich wunderschöner Frühling werden will (zumindest nicht dauerhaft) und Rosenkohl noch im Biomarkt zu kaufen war, habe ich noch mal eine Ladung davon gekocht. Speck geht ja eigentlich auch immer und Frikadellen sowieso zu jeder Tageszeit. Also los geht's, hier kommt das (einfache und unspektakuläre) Rezept.

Klassiker Rosenkohl und Frikkos


400g Rosenkohl
60g Speckwürfel
Salz, Pfeffer Muskat

400g Hackfleisch
1 Ei
1 kleine Zwiebel
1 EL Petersilie
2 EL Mandelmehl
Salz, Pfeffer

Einen Topf Wasser zum Kochen bringen. Rosenkohl putzen, d.h. äußere verwelkte oder kaputte Blätter ablösen und am Strunk über Kreuz einschneiden (Tipp! So wird der Kohl schneller gar) und waschen. Wenn das Wasser kocht, den Rosenkohl mit etwas Salz hineingeben und für 12-15 Minuten kochen. Mit einer Gabel oder Messerchen zum Ende hin einpieksen, um zu sehen, ob er schon gar genug ist - der gewünschte Grad der Bissfestigkeit ist ja immer Geschmackssache. In einer Pfanne die Speckwürfel knusprig braten. Sobald der Rosenkohl gar ist diesen abgießen und abtropfen lassen, zurück in den Topf geben und den Speck aus der Pfanne samt Fett über den Rosenkohl geben, mit Pfeffer und frisch geriebenem Muskat abschmecken und warm halten, bis die Frikadellen fertig sind.

Für die Frikadellen das Hackfleisch in einer Schüssel mit einer fein gewürfelten Zwiebel, dem Ei, Mandelmehl und Salz, Pfeffer sowie der fein gehackten Petersilie (etwa ein gehäufter Esslöffel) vermengen. Anschließend aus der Masse etwa gleich große Firkadellen formen.
In einer Pfanne Ghee oder anderes Fett nach Wahl heiß werden lassen und die vorgeformten Frikadellen darin ca. 4-5 Minuten je Seite braun anbraten.
Beides zusammen servieren.





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Samstag, 4. April 2015

Rezept: Zucchini-Möhren-Pfannküchlein

Abends keine Kohlehydrate zu essen fällt mir dieser Tage sehr schwer. Kürzlich habe ich aber mal wieder Lust auf etwas gebratenes Gemüse mit Ei gehabt und meinen Zucchini-Möhren Pfannküchlein einen besonderen Pepp verpasst - mit dem Bärlauchpesto, dass ich letzte Tage zubereitet hatte.
Da Bärlauch schön scharf ist kann man so auf Zwiebeln verzichten und die Gemüse-Ei-Masse bekommt eine besondere Würzung. Weiter unten findet ihr auch Hinweise, was ihr sonst noch so alles mit den kleinen Pancakes anfangen könnt. Lasst es euch schmecken!


Zucchini-Möhren-Pfannküchlein

für ca. 8 Stück

1 Zucchini
2 Möhren
3 Eier (L)
2 TL Bärlauchpesto (oder anderes Pesto nach Wahl)
1/2 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Fett zum anbraten

Zucchini und Möhren putzen und dann raspeln. Über das klein geraspelte Gemüse das Salz geben, gut durchmischen und etwa 15-30 Minuten ruhen lassen. Anschließend die Flüssigkeit so gut es geht herausdrücken - je trockener desto besser! Ich habe dafür ein Silikonsieb, dass ich richtig doll zusammenquetschen und pressen kann und das mir dafür gute Dienste leistet.
In einer Schüssel die drei Eier aufschlagen und mit dem Gemüse, Pesto und Pfeffer vermengen.

In einer Pfanne etwas Ghee oder Fett nach Wahl heiß werden lassen, dann mit einer kleinen Soßenkelle kleine Portionen "Teig" in die Pfanne geben und von beiden Seiten wenige Minuten braun anbraten.
Die oben genannte Menge ergab bei mir ca. 8 Pfannkuchen, natürlich abhängig von der Größe der Möhren und Zucchini.


Weitere Ideen rund um die Zucchini-Möhren-Pfannküchlein:

- Gleich das doppelte Rezept zubereiten und als Frühstück oder Snack mitnehmen - sie schmecken auch prima kalt
- Mit Meerrettich-Mayo und Räucherlachs belegen
- Noch kleinere Küchlein backen (mit einem Esslöffel) und als Beilage genießen
- Alles in eine Auflaufform gießen und im Ofen backen - ca. 20 Minuten bei 180°C
- Wer Primal isst, verfeinert mit geriebenem Parmesan oder Ziegenkäse



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Mittwoch, 1. April 2015

Rezept: Slow Cooker "gerupftes" Schweine-Gulasch (oder auch Pulled Pork Paprika Tomaten Chili)

Das Wochenende habe ich genutzt um, wie schon angekündigt, meinen neuen Slow Cooker einzuweihen. Was war ich gespannt und bisher sieht es so aus, als wenn der Slow Cooker tatsächlich Slow ist! *FREUDE*
Nach dem letzten Versuch im Slow Cocker "Pulled Pork" zuzubereiten, was ziemlich in die Hose gegangen ist, weil das Fleisch die hohen Temperaturen nicht verkraftet hat und total zäh aus dem Topf kam, war klar, dass es dieses Mal klappen MUSSTE!

Und *Trommelwirbel bitte*: Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend und lecker. Das Rezept ist ein Sammelsurium aus verschiedenen Websites und Rezepten, wo ich mit Tipps abgeguckt habe, wie das mit den Knoblauchzehen oder die Zubereitungszeit. Hauptsächlich habe ich mich an einem Rezept von "PaleOMG" orientiert, dieses aber abgewandelt. Aber lest selbst weiter unten.
Also, fertig für das erste Slow Cooker 2.0 Erlebnis?

"Gerupftes" Schweine-Gulasch

...oder auch Pulled Pork Paprika Tomaten Chili

Topfgröße: 6,5L
Kochzeit: 2 Stunden High und 4 Stunden Low (oder 8-10 Stunden Low)
Portionen: ca. 6

1,2 kg Schweineschulter
3 Knoblauchzehen
4 rote Paprika
2 Dosen gestückelte Tomaten
2-3 gelbe Zwiebeln
3-4 Möhren (ca. 300g)
2 TL Liquid Smoke

Gewürzmischung
4 TL Paprika Edelsüß
4 TL Salz
2 TL granulierte/gemahlene Zwiebeln
2 TL Cayenne Pfeffer od. Rosenpaprika
2 TL Paprika de la Vera
1 TL Chiliflocken
1 TL Cumin
1 TL schwarzer Pfeffer

Am Vorabend die Schweineschulter an drei Stellen mit einem Messer einstechen und die vorher gepellten Knoblauchzehen hineindrücken. Dann mit der Gewürzmischung von allen Seiten rundherum einpudern und anschließend fest in Frischhaltefolie einwickeln. Es sollte noch gut ein Viertel der Gewürzmischung übrig bleiben. Über Nacht in den Kühlschrank legen und durchziehen lassen. Dieser Schritt ist nicht unbedingt nötig, wer keine Zeit hatte es vorzubereiten, kann das Fleisch auch direkt weiter verarbeiten.

Am nächsten Tage das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, auswickeln und in der Mitte des Slow Cookers platzieren. Die Paprika und Zwiebeln waschen, putzen und in grobe Würfel schneiden. Die Möhren schälen und in Scheiben schneiden und das gesamte Gemüse über dem Fleisch verteilen. In einer separaten Schüssel die zwei Dosen gestückelte Tomaten mit der restlichen Gewürzmischung und dem Liquid Smoke verrühren und anschließend über das Fleisch und das Gemüse schütten. Deckel drauf und ab geht die Schneckenpost. Da ich verflucht spät aufgestanden war und noch dazu die Zeit umgestellt wurde, musste ich die 8-10 Stunden auf Low etwas anpassen auf 2 Stunden High und 4 Stunden Low, das hat aber auch wunderbar funktioniert!

Ungefähr 30 Minuten vor Ende der Kochzeit das Fleisch aus dem Slow Cooker nehmen und mit zwei Gabeln auseinander nehmen und "zerfransen". Eventuelles überschüssiges und wabbeliges Fett sowie die Knoblauchzehen entfernen. Das Fleisch dann zurück in den Topf geben und alles gut umrühren. Die verbleibende Zeit noch weiter kochen und anschließend genießen.








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