Dienstag, 24. Februar 2015

Bürorezept der Woche: Omelette aus der Mikrowelle

Schon lange habe ich euch nicht mehr mit einem Rezept aus der Büroküche beglückt. Aber ich habe ein lang vermisstes Küchen Utensil im Keller wiederentdeckt und das möchte ich euch hier gerne vorstellen: Den Omelett-Meister von Tupperware.

Meine Mutter hat den vor Jahren mal bei einer Party als Gastgeschenk bekommen, wenn ich mich recht erinnere und er hat mir früher oft gute Dienste geleistet. Es ist ein anderer Geschmack, als wenn man das Omlette in der Pfanne macht, aber für die Büroküche ist es äußerst praktisch! Immer nur gekochte Eier kann auf Dauer schon langweilig werden und damit bringt man ein bisschen Abwechslung auf den Mittagstisch. Oder sogar ein Frühstück im Büro, was für dein ein oder anderen ja auch zum Alltag gehört, ist damit gleich mal total Paleo.

*Kurze Anmerkung: Ich bekomme kein Geld dafür, euch hier diese Produkte zu empfehlen ;-)
Mein Blog ist bislang werbefrei und soll es auch bleiben. Aber bei nützlichen Tools gebe ich gerne Hinweise.... hier geht's zur Verkaufsseite von Tupper*

Omelette aus der Mikrowelle

Die gewünschte Anzahl Eier (2-4 Stück) mit etwas Wasser kurz verquirlen, bis sich das Eigelb verteilt hat.
Gemüse und Zutaten nach Wahl hineingeben. Deckel drauf und ab in die Mikro.

Ich habe in meinem heutigen Omelette das restliche Ofengemüse (Schwarzwurzeln und Karotten) vom Sonntag verwendet. Das hatte ich mit 2 EL Olivenöl und getrocknetem Thymian 20 Minuten auf dem Blech im Ofen, dazu gab es noch ein bisschen Schweinebraten (Pulled Pork).

Das Omelette lässt sich zum Beispiel prima zubereiten mit:
Zucchini, Pilzen, Broccoli, Paprika, Möhrenraspel, Kräutern, geräuchertem Lachs, Garnelen...
Eigentlich alles was beliebt und schmeckt, einfach mal ausprobieren!

Durchschnittliche Garzeiten bei 350-400 Watt:
2 Eier 3 Minuten
3 Eier 4 Minuten
4 Eier 5-6 Minuten

Max. 10 Minuten bei 400 Watt
Max. 5 Minuten bei 800 Watt

Schwupps... Fertig ist das Omelette aus der Mikrowelle.










Noch mehr leckere Bürorezepte gefällig?
Gleich hier für den Pipapo Paleo Newsletter anmelden und keine Leckerei mehr verpassen:


Hier geht's zu meiner Facebook Seite!


Sonntag, 22. Februar 2015

Gastbeitrag: Rinderleber mit Apfelringen von "Superhumanoid"

Heute gibt es ein Rezept von meinem Blogger-Kollegen Pawel von superhumanoid.info , das er mir freundlicherweise zur Vefügung gestellt hat.

Die Rezepte von Pawel sind gesund und einfach zuzubereiten, somit gerade zu Beginn und im stressigen Alltag eine hervorragende Lösung. Es werden nur natürliche Zutaten verwendet, glutenfrei, laktosefrei und zuckerfrei. Besonders Kochmuffel werden begeistert sein! Dies ist ein Rezept aus seinem Buch "Abnehmen mit Paleo: Paleo Lifestyle Power For Everyone Pragmatiker Edition Mit Erfahrungsgarantie” (abnehmen-paleo.de).

Es geht um ein Paleo Superfood, die Leber. Viele schwören auf Innereien und ihre positiven Eigenschaften. Mehr dazu erfahrt ihr z.B. im Paleowiki.

Viel Spaß beim Nachkochen!


Rinderleber mit Apfelringen

für 3 Personen

4 Zwiebel
2 Äpfel
50g Kokosmehl
600 g Leber vom Weide-Rind
30g Butterschmalz, Weidebutter oder Kokosfett
Salz und Pfeffer

1. Die Zwiebeln in Ringe schneiden, ebenfalls die Äpfel entkernen und in Ringe schneiden.
2. Die Rinderleber in dünne Scheiben schneiden.
3. Das Kokosmehl und den Pfeffer mischen und die Leber darin wenden.
4. Das Fett in einer Pfanne erhitzen und die Rinderleber darin bei mittlerer Hitze von jeder Seite 2-3 min. anbraten bis diese durchgebraten ist.
5. Leber aus der Pfanne nehmen und warm stellen. 
6. Zwiebelringe in dem Bratfett goldgelb rösten, die Apfelscheiben hinzufügen und kurz mitrösten und etwas Kokosmehl darüber streuen.
7. Leber wieder dazu geben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Dazu gehören Süßkartoffelpüree und Sauerkraut.

Freitag, 20. Februar 2015

....grüne Kiste - ganz unspektakulär

Alte Bekannte sind mit drin und der neu entdeckte Zuckerhut Salat. Die Eier hab ich schon raus genommen... die durften natürlich auch nicht fehlen. Tja und viel mehr gibt's dazu diese Woche nicht zu sagen...

Ich verspreche das nächste Mal wieder etwas ausführlicher zu berichten, Sparsamkeit und Zurückhaltung in der Fastenzeit soll sich ja nicht auch noch auf meinen Blog auswirken! :-)

Ich habe mir übrigens vorgenommen auf Zucker und Süßes zu verzichten.
Mal sehen wie lange das gut geht.
Wie schaut's bei euch aus?






Montag, 16. Februar 2015

Rezept: Süßer Hackfleisch-Eintopf mit Tomaten und Paprika

Neulich gab es bei uns eine süß-scharfe Tomaten-Paprika-Chili-Hackfleisch Gericht, das ohne irgendwelche Zuckerzusätze in Form von Honig oder Sirup süß wurde. Es ist definitiv Geschmackssache ob man es mag oder nicht, aber wir haben es für gut befunden und es hat geholfen, meinen Süßhunger zu besänftigen. Noch dazu war es ober lecker! Die verwendete Chili war nicht sonderlich scharf, deshalb hat es eine ganze Schote in den Topf geschafft. Hier müsst ihr unbedingt - je nach Sorte - auf eigene Verantwortung skalieren.

Hackfleisch-Eintopf mit Tomaten und Paprika


für zwei Portionen als Eintopf /
vier Portionen als Soße

400g Bio Rinderhack
100g Speck in Würfeln
1 gelbe Zwiebel
1 TL Kokosöl
3 EL Cranberry Essig (oder anderer fruchtiger Essig)
1 Dose Tomaten in Stückchen
1 Dose Wasser
4 EL Tomatenmark
2 rote Paprika
1 Chilischote (oder weniger je nach gewünschter Schärfe)
1 TL Paprika edelsüß
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 Msp Cumin
1 Msp Zimt


Zwiebel und Paprika in kleine Würfel sowie die Chili ohne Kerne in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und die Speckwürfel darin anbraten. Die Zwiebelwürfel hinzugeben und glasig dünsten. Beides dann mit dem Essig ablöschen und verdampfen lassen. Dann das Gehackte hinzugeben, mit Paprikagewürz, Salz und Pfeffer würzen und leicht anbraten (muss nicht durch sein, es gart nachher noch weiter).
Nach ein paar Minuten anbraten die Paprikawürfel kurz hinzugeben und mit anschwitzen, dann die Dose Tomaten in die Pfanne schütten, die Dose nochmal mit Wasser füllen und auch diese dazugeben. Dann mit Chiliringen, Tomatenmark, Cumin und Zimt würzen, Deckel drauf und für 1 bis 1,5 Stunden vor sich hin köcheln lassen.

Wir haben es pur als Hackfleisch Pfanne gegessen, es passt aber auch hervorragend als Soße über Gemüsespaghetti.

Samstag, 14. Februar 2015

Rezept: Kohleintopf mit Hackklößchen

Als Winteressen kommt gerne Kohl in den Topf. Ich hatte noch zwei süße kleine Weißkohlköpfe aus meiner Biokiste (zusammen 800g) und die warteten nun schon etwas länger auf ihren Verzehr.
Nach einigem hin und her überlegen ist dabei dieses Rezept rausgekommen.
Es sieht nicht so chic aus auf dem Bild, hat aber super geschmeckt!

 

Kohleintopf mit Klösschen


für die Klößchen:
400g Gehacktes
1 Ei
1 EL Mandelmehl
Salz, Pfeffer und Paprika zum abschmecken
1EL Ghee oder Fett nach Wahl zum anbraten

für die Kohlsuppe:
800g Weißkohl
1 Gemüsezwiebel
60g Speckwürfel
1/3 Tube Tomatenmark
2 EL Apfelessig
500ml Gemüse oder Rindfleischbrühe
2 EL Paprika edelsüß
1 Msp Kümmel und schwarzer Pfeffer
Salz zum abschmecken


Zuerst das Gehackte mit dem Ei, Mandelmehl und Salz und Pfeffer sowie etwas Paprika verkneten und kleine Klößchen daraus formen. In einer  großen Pfanne (da muss nachher auch der Kohl rein) das Fett heiß werden lassen und die Klößchen darin rundherum braun anbraten.

Derweil den Weißkohl putzen und in schöne gleichmäßig dünne Streifen schneiden, das gleiche mit der Zwiebel machen.

Wenn die Bollen fertig sind diese aus der Pfanne nehmen und im übrigen Bratenfett/-sud zuerst die Zwiebeln glasig dünsten und mit dem Apfelessig ablöschen, wenn die Flüssigkeit verdampft ist den Speck dazu und anbraten. Danach schrittweise den Kohl hinein geben und warten bis dieser zusammenfällt und sich gut anbraten lässt. Wenn der ganze Kohl drin und gut angebraten ist, die Brühe aufgießen. Dann das Tomatenmark und das Paprikapulver unter rühren. Die Menge des Tomatenmark und Paprika kann man individuell anpassen, je nachdem ob man es "tomatiger" mag oder nicht. Ich bin ein totaler Fan von Paprikapulver. Jetzt noch Kümmel dazu, Deckel drauf und für 45 Minuten vor sich hin köcheln lassen, bis der Weißkohl schön weich ist. (Oder halt nicht so lange, wenn man gerne noch etwas Biss hätte...)
Kurz vor Ende der Garzeit den Kohl mit Salz abschmecken, die Klößchen in die Pfanne zum Kohl geben und 5 Minuten mit aufwärmen - dann servieren.

Guten Hunger!

Tipp: Wer keine so große Pfanne hat, schüttet einfach alles nach dem Anbraten in einen Topf um
Tipp 2: Wer es lieber "suppiger" und nicht so "eintopfig" mag erhöht Brühe und Tomatenmark



Donnerstag, 12. Februar 2015

...jecke grüne Kiste der Woche (Helau und Alaaf)

Letzte Woche habe ich meinen Donnerstagspost sträflich vernachlässigt, das soll diese Woche nicht passieren. Deshalb kommt hier meine Kiste mit dem neuesten Grünzeug (allerdings ohne Strüßje).
Mein erster Stangensellerie dieses Jahr... Und Steckrübe leider nicht lieferbar, sieht wohl auch deswegen etwas leer aus die Kiste.

Heute ist im Rheinland ja quasi Beginn des Ausnahmezustands, da Weiberfastnacht und Auftakt zu 6 Tagen mit Konfetti und Kamelle. Ich wage mich nur Samstagabend vor die Türe, das muss dieses Jahr reichen. Bisher hat sich die Karnevalsstimmung irgendwie noch nicht eingestellt. *trööööt*
Im Büro gab es heute Berliner und Luftschlangen... auch das hat nicht geholfen...

Viel mehr zum Nachdenken bringt mich allerdings die Zeit ab Aschermittwoch. Traditionell Beginn der Fastenzeit bin auch ich geneigt, mir einen Verzicht ab dem 18.2. aufzuerlegen.
Ich denke es wird Zucker und Getreide sein. In der letzten Zeit gab es immer wieder genug besondere oder auch nicht so besondere Gelegenheiten, zu denen ich mir die beiden Übeltäter *gegönnt* habe. (meist in Form von Schoko Crossies, Pizza oder Brötchen) Ich denke es ist an der Zeit, hier wieder ein bisschen rigoroser zu werden.

Ist die Fastenzeit für euch relevant? Habt ihr auch vor auf etwas zu verzichten?



Dienstag, 10. Februar 2015

Gastbeitrag: Pipapo Paleo und Karotten-Kokos-Kekse zu Gast bei "Miss Mona's Tearooms"

Bereits im Herbst letztes Jahr habe ich euch Ramona von Miss Mona's Tearooms vorgestellt und Sie hat für euch Ihre leckeren Chocolate-Chip-Cookies gebacken. Nun durfte ich mich einmal revangieren und ein Rezept in Ihrem Back-Blog posten.

Alle Details zu den leckeren Paleo Karotten-Kokos-Kekse findet ihr auf ihrer Seite.
Lasst es euch schmecken!

Gastauftritt bei Miss Mona



Sonntag, 8. Februar 2015

Rezept: Würzige Rippchen aus dem Slowcooker

Die Klausurenphase ist jetzt eine Woche vorbei und nicht lernen zu müssen ist so klasse... 6 Woche Freizeit liegen vor mir. Zeit mich auf ein paar leckere Rezepte und Sport zu konzentrieren. Sonntag ist heute noch dazu und genug Zeit zum kochen. Also mal wieder den neuen Slowcooker rausgeholt und das Rezept für Rippchen nahezu perfektioniert.
Die Inspiration habe ich mir aus diversen Blogs und Kochbüchern zurecht gesucht und auf meinen Geschmack angepasst. Ich entschuldige mich schon jetzt für die Tamari Sauce, die zwar weizenfrei aber leider mit Soja ist. Ich finde es auf die Menge für mich persönlich vertretbar. Wie die Soße ohne diese Zutat schmeckt kann ich nicht sagen, aber falls es jemand ausprobiert, der kann es sehr gerne mitteilen.
Liquid Smoke, für die die es noch nicht kennen, ist kondensierter Rauch, der beim Räuchern aufgefangen und in kleinen Fläschchen verkauft wird. Ich habe meines günstig bei Amazon bestellt.
Sodele, hier kommt jetzt die Anleitung zum Gaumenschmauß.


Würzige Rippchen aus dem Slowcooker


1,2kg Rippchen

Würzung:
2 EL Paprika edelsüß
1 TL schwarzer Pfeffer
1 TL Knoblauch
1 TL Cumin
1 TL Rosenpaprika (scharf)
1 TL Senfmehl
3 TL Salz

Tomaten-Rauch-Soße:
1 Dose passierte Tomaten (200ml)
2EL Tomatenmark
2EL Apfelessig
2EL Tamari Sauce (weizenfreie Sojasoße)
1EL und 1 TL Liquid Smoke
2TL Honig
1TL Knoblauch
2TL Kokosöl
1/2TL Rosenpaprika (scharf)



Alle oben genannten Gewürze für die Würzung miteinander vermischen und die Rippchen damit einreiben. Mit Folie oder einen verschlossenen Container mindestens 4 Stunden, am Besten über Nacht marinieren.

Für die Soße die passierten Tomaten mit den anderen Zutaten verrühren und einmal kurz aufkochen lassen. Die Soße kann man auch gut schon am Tag vorher vorbereiten, wenn man möchte.

Am nächsten Tag im Slowcooker (ich habe einen der 6,5L fasst) einige Esslöffel der Soße auf dem Boden verteilen. Dann die Rippchen darauf verteilen. Ich habe sie wie umgefallene Dominosteine aufeinander gelegt, vorher jedes Rippchen einzeln noch mit ein bis zwei Esslöffeln Soße bestrichen. Etwas der Soße bleibt übrig, die kann man später zum Essen dazu servieren.
Dann den Deckel drauf und ab geht die Post für 5 Stunden auf High.

Die Rippchen sind nicht knusprig, aber das Fleisch schmeckt klasse und fällt fast vom Knochen. Ich habe schon versucht, sie anschließend noch im Ofen mit Grillfunktion etwas knusprig zu machen (15 Minuten bei 225°C auf dem Blech) was aber nicht erfolgreich war. Allerdings finde ich, schmecken Sie auch so fantastisch!

Tipp: Wer es schärfer mag, erhöht einfach die Menge an Rosenpaprika!

Lasst es euch schmecken!

Achso: Als Beilage gab es bei uns knusprige Kartoffelscheiben aus dem Ofen und Salat.