Samstag, 6. Dezember 2014

Rezept: Hühnersuppe

Gleich vorweg: Ich habe die Hühnersuppe hier nicht revolutioniert, Rezepte ähnlicher Art gibt es zu Hauf im Internet und unterscheiden sich vielleicht nur noch in den Nuancen der Gewürze.

Warum ich euch trotzdem damit beglücke? Es für mich etwas besonderes. Zum einen ist es die erste Hühnersuppe, die ich komplett selbst gekocht habe. Zum anderen ist es nach dem Rezept meiner Eltern, die mir telefonisch und vorab geholfen haben, denn nur so war garantiert, dass sie ein bisschen schmeckt wie zu Hause.

Ein paar Dinge die mir aufgefallen sind:
1. Es ist gar nicht so schwer.
2. Meine Töpfe sind zu klein!
3. Markklößchen sind leider nicht Paleo

Es war definitiv ein Erlebnis und ich hatte zwischendurch die Befürchtung das tolle Huhn vom Hühnerhof zu ruinieren... aber es hat letztlich sogar dem Schatz geschmeckt.

Hühnersuppe

1 Suppenhuhn (min. 1,2 kg)
1 Bund Suppengrün bestehend aus
Porree, Knollensellerie, Möhre, Petersilie
1 Zwiebel
Liebstöckel oder Maggikraut
2 Pimentkörner
3-4 Pfefferkörner
ein Stück Ingwer (ca. 2x2 cm)
Salz

Einlage nach Belieben
Möhren
Blumenkohl
Spargel
Eierstich
traditionell: Suppennudeln und Markklößchen

Aus dem Huhn die Innereien entnehmen und beiseite legen. Das Huhn entweder als ganzes in den Topf oder vorher zerteilen (liegt wohl eher an der Größe des Topfes, wofür man sich entscheidet). Dann Wasser in einem Topf zum kochen bringen und das Huhn mit samt den Innereien und einem Teelöffel Salz 20 Minuten kochen. Oft bildet sich etwas grauer Schaum auf der Oberfläche, diesen sollte man abschöpfen. Je besser die Qualität des Huhns, desto weniger Schaum. Das Suppengemüse in handliche Stücke schneiden, Ingwer schälen (bei Bio Ingwer nicht nötig) und alles gemeinsam mit den Gewürzen nach 20 Minuten zum Huhn dazu geben. Das Wasser sollte alles gut bedecken. Alles dann für ca. 1,5 bis 2 Stunden köcheln, bis das Fleisch sich ganz einfach vom Knochen lösen lässt. Zwischendurch bei Bedarf nochmal Schaum abschöpfen.
Wenn das Huhn gar ist, dieses aus dem Topf auf einen Teller zum abtropfen legen. Die Suppe durch ein Sieb seihen und so das zerkochte Gemüse und die Kräuter herausfiltern.
Wenn das Huhn abgekühlt ist, das Fleisch von den Knochen pulen, kleinzupfen und wieder in die Brühe geben.
Ich habe das Fleisch und Brühe an diesem Punkt halbiert und eine Hälfte eingefroren.

Das Gemüse für die Einlage habe ich separat in kochendem Wasser vorgekocht und gar zur Suppe hinzugefügt. Selbes gilt für (mögliche) Nudeln. Eierstich kommt erst kurz vor dem servieren hinzu, genau so ein bisschen frische Petersilie.

Wenn ich das hier so runter schreibe, hört es sich eigentlich ganz einfach an. Das mache ich auf jeden Fall wieder, zuvor kaufe ich mir aber einen größeren Topf und eine Geflügelschere *lach*



Was gibt euer Hühnersuppe den letzten Pfiff oder gehört zum Rezept eurer Mütter und Omas?
Ich freue mich über Kommentare und Tipps!


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