Dienstag, 23. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!


Ich
wünsche
euch ein Frohes Fest
mit vielen
schönen Stunden mit euren
Lieben, reichlich, mit viel Liebe
gekochtem, gutem Essen - egal ob Paleo
oder nicht - und allem was für euch zu einem
wunderschönen
Weihnachten dazu gehört. Lasst es euch gut gehen
und genießt die Feiertage. Hoffentlich lesen wir uns dann in 2015
wieder hier, mit vielen neuen Rezepten und neuem Elan (außerdem - so wie es
sich fürs neues Jahr gehört - natürlich auch mit guten Vorsätzen...).
Herzliche
Grüße
Yvonne
 

Samstag, 6. Dezember 2014

Rezept: Hühnersuppe

Gleich vorweg: Ich habe die Hühnersuppe hier nicht revolutioniert, Rezepte ähnlicher Art gibt es zu Hauf im Internet und unterscheiden sich vielleicht nur noch in den Nuancen der Gewürze.

Warum ich euch trotzdem damit beglücke? Es für mich etwas besonderes. Zum einen ist es die erste Hühnersuppe, die ich komplett selbst gekocht habe. Zum anderen ist es nach dem Rezept meiner Eltern, die mir telefonisch und vorab geholfen haben, denn nur so war garantiert, dass sie ein bisschen schmeckt wie zu Hause.

Ein paar Dinge die mir aufgefallen sind:
1. Es ist gar nicht so schwer.
2. Meine Töpfe sind zu klein!
3. Markklößchen sind leider nicht Paleo

Es war definitiv ein Erlebnis und ich hatte zwischendurch die Befürchtung das tolle Huhn vom Hühnerhof zu ruinieren... aber es hat letztlich sogar dem Schatz geschmeckt.

Hühnersuppe

1 Suppenhuhn (min. 1,2 kg)
1 Bund Suppengrün bestehend aus
Porree, Knollensellerie, Möhre, Petersilie
1 Zwiebel
Liebstöckel oder Maggikraut
2 Pimentkörner
3-4 Pfefferkörner
ein Stück Ingwer (ca. 2x2 cm)
Salz

Einlage nach Belieben
Möhren
Blumenkohl
Spargel
Eierstich
traditionell: Suppennudeln und Markklößchen

Aus dem Huhn die Innereien entnehmen und beiseite legen. Das Huhn entweder als ganzes in den Topf oder vorher zerteilen (liegt wohl eher an der Größe des Topfes, wofür man sich entscheidet). Dann Wasser in einem Topf zum kochen bringen und das Huhn mit samt den Innereien und einem Teelöffel Salz 20 Minuten kochen. Oft bildet sich etwas grauer Schaum auf der Oberfläche, diesen sollte man abschöpfen. Je besser die Qualität des Huhns, desto weniger Schaum. Das Suppengemüse in handliche Stücke schneiden, Ingwer schälen (bei Bio Ingwer nicht nötig) und alles gemeinsam mit den Gewürzen nach 20 Minuten zum Huhn dazu geben. Das Wasser sollte alles gut bedecken. Alles dann für ca. 1,5 bis 2 Stunden köcheln, bis das Fleisch sich ganz einfach vom Knochen lösen lässt. Zwischendurch bei Bedarf nochmal Schaum abschöpfen.
Wenn das Huhn gar ist, dieses aus dem Topf auf einen Teller zum abtropfen legen. Die Suppe durch ein Sieb seihen und so das zerkochte Gemüse und die Kräuter herausfiltern.
Wenn das Huhn abgekühlt ist, das Fleisch von den Knochen pulen, kleinzupfen und wieder in die Brühe geben.
Ich habe das Fleisch und Brühe an diesem Punkt halbiert und eine Hälfte eingefroren.

Das Gemüse für die Einlage habe ich separat in kochendem Wasser vorgekocht und gar zur Suppe hinzugefügt. Selbes gilt für (mögliche) Nudeln. Eierstich kommt erst kurz vor dem servieren hinzu, genau so ein bisschen frische Petersilie.

Wenn ich das hier so runter schreibe, hört es sich eigentlich ganz einfach an. Das mache ich auf jeden Fall wieder, zuvor kaufe ich mir aber einen größeren Topf und eine Geflügelschere *lach*



Was gibt euer Hühnersuppe den letzten Pfiff oder gehört zum Rezept eurer Mütter und Omas?
Ich freue mich über Kommentare und Tipps!


Donnerstag, 4. Dezember 2014

...gesunde grüne Kiste

Auf geht's in den Dezember.
Weihnachtsmarkt hier, Plätzchen dort. Viele süße Verlockungen an jeder Ecke. Mir fällt es ganz schön schwer zu verzichten und das klappt auch nicht so wirklich gut. Ich bewundere die Menschen, die sich zu 100% Paleo hingeben und keine oder nur sehr selten Ausnahmen zulassen. Ich merke immer wieder, dass ich trotz der ganzen leckeren und großartigen Alternativen auf ein leckeres Brötchen am Sonntag, Weckmänner, Lebkuchen in der Weihnachtszeit, ein Stück Käse mit leckerem Baguette oder ab und zu eine Pasta&Pizza Bestellung nicht verzichten möchte. Da ich wirklich nicht unter einer Unverträglichkeit leide, ist es nicht mit schlimmen Konsequenzen verbunden, wenn ich mal über die Strenge schlage. Das Schwierige daran ist, nach einmaligem sündigen nicht aus seinem Paleo-Trott herauszukommen und das auf eine Ausnahme die nächste folgt - zumindest ist das bei mir so...
Mit Paleo habe ich meinen Heißhunger unter Kontrolle, fühle mich energiegeladener, gesunder, ausgeglichener, fitter. Auch die Philosophie hinter Paleo gefällt mir. Anscheinend sind das noch nicht genug Gründe, mein Leben dauerhaft nach Paleo auszurichten. Aber bedeutet das nun, dass Paleo für mich grundsätzlich nicht das richtige ist? Mit wie vielen Ausnahmen kann man überhaupt noch behaupten, sich Paleo zu ernähren, ohne sich lächerlich zu machen? *grübel*
... diese Gedanken kam mir schon öfter, aber ich habe ihn noch nie zu Ende gedacht. Naja, genug des Grübelns.

In jedem Fall kam heute meine Kiste wieder, gefüllt mit Schwarzwurzel und Endiviensalat.
Für die Schwarzwurzel schwebt mir auch schon ein leckeres Rezept vor. Ich muss nur noch Küchenhandschuhe besorgen, damit ich die Wurzel auch fleckenfrei verarbeiten kann...





Dienstag, 2. Dezember 2014

Rezept: Wirsingsuppe

Ich hatte ganz am Anfang einmal erwähnt, dass ich durchaus auch Kartoffeln wieder in den Speisplan aufnehmen will und nachdem nun auch beim Whole30 die Kartoffel erlaubt ist, steht dem nun nichts mehr im Wege. Also mal abgesehen von Pommes und Chips....
Diese Woche bin ich wieder fleißig am sporteln und da schaden auch ein paar gesunde Kohlehydrate nix, hab ich mir gedacht und den Wirsing, der noch herum lag verarbeitet.

Wirsingsuppe



1 Kopf Wirsing
2 Mittelgroße Kartoffeln
60g Speckwürfel
1 EL Öl oder Butter
1 Zwiebel
1L Gemüsebrühe
1 Nelke
1 Pimentkorn
Salz, Pfeffer, Paprika
Bacon in Scheiben nach Belieben

Kartoffel schälen und in Würfel schneiden. Die nicht mehr schönen äußeren Blätter des Wirsing entfernen, vierteln und den dicken Strunk herausschneiden, in Streifen schneiden und waschen.
Die Zwiebel würfeln.

In einem ausreichend großen Topf Speckwürfel im Öl anbraten und die Zwiebel anschwitzen. Dann die Kartoffelstückchen dazu geben und kurz braten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und den Wirsing langsam hinzugeben. Falls nicht sofort alles in den Topf passt, ein bisschen warten, der Wirsing schrumpft mit der Zeit zusammen. Wenn der Wirsing komplett im Topf ist, sollte die Brühe diesen grade bedecken. Eine Nelke und das Pimentkorn hinzugeben und alles leicht köchelnd ca. 20 Minuten garen.
Anschließend mit einem Pürierstab die ganze Suppe (mit Bacon, Nelken und Piment) fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver abschmecken.

Nach Belieben Bacon kross braten und die Suppe damit dekorieren.
Die Suppe schmeckt auch super, wenn sie nochmals aufgewärmt wird.