Samstag, 29. November 2014

Rezept: schnelles Bataten-Curry

Wer es noch nicht kennt: Batate ist ein anderes Wort für Süßkartoffel, mit dem Namen wollte ich lediglich Eindruck schinden und Neugier wecken (und es stand so auf meinem Biokisten Lieferschein).
Hinter diesem Namen verbirgt sich ein leckeres Rezept zur Resteverwertung. Ich habe es schon vielseitig gemacht und es schmeckt immer wieder anders, da bei mir die Gemüse, die langsam mal weg müssten hinein geschnippelt werden. Es schmeckt übrigens auch hervorragend ohne Süßkartoffel, die macht es nur besonders sämig und sättigend.
Und was besonders toll ist: Das Curry schmeckt aufgewärmt vielleicht sogar nochmal einen Tick besser (wie bei jedem guten Eintopf) eignet sich also prima zum Vorkochen.

Bataten-Curry

3-4 Portionen

400g Hähnchenbrust
150ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch
1 Batate/Süßkartoffel (ca. 400g)
2 EL Currypulver
1 Zwiebel
Gemüse nach Wahl (Möhren, Paprika, Tomaten, Sellerie, Kohl, Bohnen, Broccoli...)
1 TL Ingwer
1-2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
1 EL Petersilie
Öl/Ghee/Butter zum anbraten


Das Hähnchenfleisch in Würfel schneiden und im heißen Öl leicht anbraten. Die Zwiebel hacken und fein würfeln. Die Batate schälen und in Würfel schneiden. Beides zu dem Hähnchenfleisch dazugeben. Dann die Gemüsebrühe und die Kokosmilch hinzufügen und das Currypulver sowie einen halben Teelöffel Salz unterrühren. Das Gemüse klein schneiden und je nach Kochzeit dem Curry hinzufügen die Süßkartoffel braucht ca. 20 Minuten bis sie gar ist Möhren hingegen brauchen länger als Paprika und Tomaten, Bohnen würde ich extra abkochen und dann hinzugeben... usw. Ich habe gewürfelte Paprika und Tomaten nach 10 Minuten hinzugegeben und alles bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen.
Kurz vor Ende der Garzeit den geriebenen Ingwer und Knoblauch sowie die gehackte Petersilie hinzufügen, mit Salz und Pfeffer nach Belieben abschmecken und nochmal leicht köcheln lassen.

Guten Appetit!

TIPP: Die Dose Kokosmilch am Tag zuvor in den in den Kühlschrank stellen. Das Kokoswasser trennt sich von der Kokoscreme, die man dann einfach oben abschöpfen kann. Natürlich kann man auch die ganze Dose verwenden, dann ggf. ein bisschen weniger Brühe nehmen. Ich nehme das Kokoswasser  und mische es mit Mineralwasser und Minze oder friere es als Würfel ein und nutze es später.

Donnerstag, 27. November 2014

...diese Woche habe ich leider keine Kiste für mich...

Wie in meinem Post gestern erwähnt bin ich seit 4 Wochen krank und krank sein NERVT einfach unglaublich.
Ich lasse mit dem Essen nach, wenn ich nicht mehr zu Sport gehe und mich mies fühle. Eigentlich sollte man ja grade dann bei der Wahl seiner Lebensmittel vorbildlich sein. Schließlich weiß ich ganz genau, wie gut es mir geht, wenn ich mich gesund ernähre!
Aber ich habe keine Lust und Kraft zu kochen und außer mir kocht zu Hause leider niemand gesund. Noch dazu eine Arbeitswoche von acht bis acht und wer stellt sich schon gerne um halb neun noch in die Küche wenn man eigentlich nur schlafen möchte... Es ist vertrackt, aber ich erkenne mein Problem. Ich habe noch keine Lösung, aber zumindest kenne ich den Weg dorthin.

Aus dem Grund - und weil mein Kühlschrank noch voll ist mit gesunden Sachen - habe ich keine Kiste bestellt. So kommt es dann auch, dass ich bisher diese Woche nicht ein einziges Rezept habe, dass ich zum Besten geben kann. Denn (und Extrem-Paleo-Fanatiker halten sich jetzt besser die Augen zu) es gab nur Fast Food und belegte Brötchen sowie ein absolutes Gemüse Defizit...


Nächste Woche wage ich mich wieder an den Sport und bin zuversichtlich, dass alles besser wird. Drückt mir die Daumen!




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Mittwoch, 26. November 2014

Abnehmprojekt: 100 Tage - Der Showdown.

Nachdem ja der Showdown des Abnehmprojekts nicht nach 8 Wochen stattgefunden hatte, gab es bislang keinen weiteren Beitrag zum Fortschritt (oder Rückschritt?) des Projektes.
Von meinem kleinen "Jeanserfolg" hatte ich ja Mitte November berichtet und da heute ein besonderer Stichtag ist - 100 Tage Abnehmprojekt und "Back to Paleo" seit dem 18.8. - ist nun die Stunde der Wahrheit gekommen.

Ich war die vergangenen 4 Wochen wiedermal krank und konnte so gut wie keinen Sport machen  Dank diverser Entzündungen im Körper verbunden mit Antibiotika und der gruseligen Aussicht auf eine OP, um die ich ZUM GLÜCK erst Mal herum gekommen bin *Muskeln adé!*wink*. Deshalb habe ich mich gegen ein offizielles Messen entschieden und kann euch somit hier nur meine Abnahme in Kilo und meinen geschrumpften Bauchumfang bieten.

Achtung, Trommelwirbel *oder Trauermarsch*:

Abnahme: 6,5 kg
Bauchumfang: von 94,5cm auf 87 cm = - 7,5 cm
Körperfettanteil: ???
Kleidergröße: 42-44 auf 40 - Das entspricht quasi einer Abnahme von 9-10 Kilo, demnach MÜSSEN Muskeln dazu gekommen sein. *freu*

Also, das ist für die Zeit ein gutes aber sicherlich kein Traumergebnis. Jedoch fühle ich mich (abgesehen vom ständigen krank sein) gut. Meine Klamotten passen wieder (hier und da zwickt es noch, aber das vergeht auch noch) und ich bin in der Hinsicht ganz zufrieden. Ich nehme an, dass ich auch ein wenig Muskeln aufgebaut habe, denn wie oben geschrieben, entspricht die Kleidergröße eher einer Abnahme von 9,5 Kilo. Also Daumen hoch, was das gefühlte Gewicht betrifft!!

Nun folgt, in alter Manier, eine versuchtes Fazit der 100 Tage:

Disziplin
Ist, um es mal deutlich zu sagen: unter aller Sau. Hätte ich mich 100% an Paleo gehalten, dann wäre das Ergebnis oben sicherlich wesentlich besser ausgefallen. Ich schätze von den insgesamt 100 Tagen, war ich 50 Tage 100% Paleo, 30 Tage 50-75% Paleo und 20 Tage so ganz und gar nicht Paleo. Der Schnitt ist nicht besonders, nix worüber man sich freuen könnte und mein Anspruch an mich selbst ein anderer... Ich mag Paleo im Sinne von gesunder, ausgewogener, nachhaltiger, regionaler und artgerechter Ernährung. Das vergesse ich leider nur zu oft oder räume anderen Dingen eine höhere Priorität ein.

Wiegen und Messen
Das Wiegen hat mir anfangs sehr, aber zum Schluss gar nicht mehr gefehlt. Jetzt wo ich auf der Waage war, reicht es auch wieder und ich habe den Schatz gebeten, die Waage wieder zu verstecken. Es ist tatsächlich schönes, wieder plötzlich in alte Kleidung zu passen oder zu merken, dass man den Gürtel ein Loch enger stellen kann. Vor der Waage nämlich hatte ich die letzten Wochen ganz schön Respekt. Ich fühlte mich ja eigentlich ganz gut mit meinem Körper und soll ich das nun zerstören durch eine blöde Zahl auf diesem Foltergerät? Dauerhaft verzichten? Nein. Aber alle 100 Tage wiegen ist doch ein ganz guter Schnitt ;-)
Mein Bauchumfang hingegen hat mich umgehauen... -7,5cm ist schon toll. und wohl auch ein Grund sich richtig zu freuen.

Sport
Bis ich krank wurde: Bombe! Ich fühle mich fit, war bei den Übungen gut und merke dass ich immer besser werde, vor allem in Punkto Gewichtheben. Liegestütze gingen schon wieder ohne Knie aufstützen und Burpees machten Spaß (ja ich weiß, ich bin komisch, aber es ist tatsächlich so!) 4-5 Trainings in der Woche auf die ich mich jedes Mal freute (und jetzt schon wieder freue!). Hätte mir vor 10 Jahren jemand gesagt, dass ich das heute schreibe, ich hätte laut losgelacht. Zum Glück kann man sich ändern!

Geduld
Naja, wenn man bedenkt wie ich die letzten Wochen gegessen habe, dann dürfte ich mich gar nicht beschweren. Tue ich auch nicht. Der Vorsatz für die nächsten 100 Tage bleibt. Und mein Mantra:
Geduld und Optimismus... Geduld und Optimismus...

In diesem Sinne geht's natürlich weiter mit Paleo... und allem Pipapo!


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Freitag, 21. November 2014

Rezept: Lachs & Rosenkohl mit Currynote

Es ist schon ein paar Wochen her, da erzählte mir eine Bekannte im Outdoorgym Sportkurs, sie hätte Rosenkohl mit Curry gegessen. Das spukte eine Weile in meinem Kopf herum und jetzt ist es so weit. Ich habe das mal in die Tat umgesetzt.
Es war ungewohnt den Rosenkohl so zu essen, aber sehr lecker. Probiert es aus und entscheidet selbst.

Lachs & Rosenkohl mit Currynote


2 Lachsfilets (à 250g)
500g Rosenkohl
1 Knoblauchzehe
1 rote Zwiebel
2 TL Curry
2-3 TL Salz
1 TL Kurkuma
4 EL Limettensaft
3 TL Kokosöl

Den Rosenkohl putzen, also Stängel abschneiden und wenn nötig die obersten Blätter entfernen. Dann am Stiel einmal längs einschneiden. Diesen Trick hab ich von meiner Mutter, so werden sie schneller gar. Dann in einen Topf mit kochendem Wasser mit 1 Teelöffel Salz geben und für ca. 15 Minuten kochen lassen. Anschließend abgießen und abkühlen lassen. wenn der Kohl kühl genug ist (man kann das natürlich auch schon am Vorabend vorbereiten) die Köpfchen halbieren. Auch hier ist der vorherige Schlitz praktisch.
Die Lachsfilets abwaschen und trocken tupfen. Die fein gehackte (oder gepresste) Knoblauchzehe, 1 Teelöffel Curry, einen halben Teelöffel Kurkuma und 1 TL Salz sowie etwas Pfeffer in den Lachs einreiben (nur auf der Seite ohne Haut).
Eine Pfanne mit 2 TL Kokosöl erhitzen und das Lachsfilet zuerst auf der Hautseite, dann von der anderen Seite auf mittlerer Hitze braten und zwischendurch mit zwei Löffeln Limettensaft ablöschen. Die Bratdauer hängt sehr von der dicke es Filetstückes ab, ca. 5-6 Minuten von jeder Seite mindestens.
Derweil in einer weiteren Pfanne den verbliebenen Teelöffel Kokosöl erhitzen, die Zwiebel vorher in feine Würfel hacken und dann im heißen Fett dünsten. Anschließend die Rosenkohl-Hälften hinzu geben, sowie 1 TL Curry, 1/2 TL Kurkuma und 1 TL Salz (oder nach Belieben mehr/weniger) darüber versteilen. Noch 2-3 EL Limettensaft hinzufügen und das ganze kurz erhitzen und anbraten.

Donnerstag, 20. November 2014

... Achtung, grüne Kiste!

Hier ist kurz und knapp meine Lieferung diese Woche.
Es ist ein Wirsing dabei, da freue ich mich schon drauf. Und wieder Endiviensalat... schmakofatz!


Dienstag, 18. November 2014

Rezept: Schweinefilet im Speckmantel

Mit dem trüben Regenwetter kommt auch die Lust auf deftige Speisen und dem habe ich vergangenen Sonntag mit diesem leckeren Rezept genüge getan. Draußen regnete es trist vor sich hin und drinnen war ein herrliches Schweinefilet im Ofen. Einfach nur lecker. Den Tag über habe ich mich vor dem Schreibtisch gedrückt und statt dessen Advents- und Weihnachtsdeko gebastelt. Unsere Wohnung sieht langsam schon recht weihnachtlich aus und ich bin bereits total in Weihnachtsstimmung. Nur wenn ich an die ganzen Geschenke denke, die ich noch kaufen muss... dann eher nicht so.
So, hier aber nun das Rezept:

Schweinefilet im Speckmantel


500g Schweinefilet
8-10 Scheiben Bacon
4 EL Olivenöl
2 Zweige Rosmarin und
1 Hand voll frischer Oregano
(ergibt ca. 2 EL gehackte Kräuter)
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
2 rote Zwiebeln
150ml Rotwein
2 Rosmarin Zweige
2 TL und 2 EL Honig


Die frischen Kräuter sowie eine Knoblauchzehe fein hacken. Das Schweinefilet von Sehnen und Fett befreien. In der Pfanne das Filet mit dem Olivenöl übergießen, dann die gehackten Kräuter und die Knoblauchzehe sowie die zwei Teelöffel Honig darüber verteilen und mit etwas Salz und Pfeffer in das Fleisch einarbeiten. Ich musste das Filet einmal in der Mitte teilen, damit es in meine Backofenpfanne passt.
Auf  einem Brettchen die Scheiben Bacon (Anzahl je nachdem wie breit die Scheiben sind) auslegen. Das Filet auf den Bacon setzen und einmal rundherum einwickeln. Bei mir waren es je Stück Filet 5 Scheiben.
Das Filet dann gut 1 Stunde ruhen lassen. Es ist auch möglich, das Filet schon am Vorabend vorzubereiten und über Nacht durchziehen zu lassen. Dazu das Filet in Frischhaltefolie einschlagen.

Für die Zubereitung den Backofen auf 60°C vorheizen.
Die Pfanne, in der noch der Rest Olivenöl und ein paar Kräuter-/Knoblauchreste sind, auf den Herd stellen und auf mittlere bis hohe Hitze bringen. Ggf. noch etwas Olivenöl hinzufügen. Dann das Filetstück in die Pfanne geben und rundherum anbraten, der Speck sollte dabei schon etwas kross werden - ca. 8 Minuten hat dieser Schritt bei mir gedauert. Die Zwiebeln vierteln und die verbliebene Knoblauchzehe mit der flachen Seite des Messers platt drücken. Alles zusammen mit Rosmarinzweigen in den letzten Minuten noch in die Pfanne geben, mit ca. 75ml des Rotweins ablöschen.
Dann die Pfanne vom Herd direkt in den warmen Backofen stellen und dort für 20-25 Minuten ziehen lassen. Nach etwa 10 Minuten, das Fleisch einmal wenden. Wer keine Pfanne hat, die in den Backofen darf, muss eine Auflaufverwenden und umfüllen. Am besten diese vorab in den Backofen stellen und vorheizen, damit die Temperatur erhalten bleibt.

Falls ihr ein Fleischthermometer verwendet: Das innere ist schön rosa bei ca. 60°C Kerntemperatur.

Nach Ende der Garzeit die Pfanne aus dem Backofen holen. Das Fleisch herausnehmen und warmstellen. Den Sud mit den Zwiebeln auf hoher Hitze zum kochen bringen. Mit dem restlichen Rotwein und zwei EL Honig ablöschen und reduzieren. Den Rosmarin aus der Soße nehmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Sud mit den Zwiebeln zum Fleisch servieren.
Wer geschmorte Zwiebeln gerne mag, kann natürlich auch mehr als zwei Zwiebeln verwenden, wir hätten gerne noch ein paar mehr gehabt, so lecker wars.

Dazu gab es Karotten-Sellerie Püree und Broccoli.

Sonntag, 16. November 2014

Rezept: Paleo Apfel-Mandel-Kuchen

Trotz Erfolg und jetzt wieder halbwegs passender Jeanshosen, bin ich im Moment bin ich nicht wirklich brav... das ärgert mich wirklich, weil ich merke, dass es mir auch wieder schlechter geht. Also jetzt nicht dramatisch, aber ich schlafe schlechter, habe Zahnfleischentzündungen, mehr Pickel und merke das ich nicht so voller Energie stecke wie vorher. Ich werde das beobachten und hoffentlich die richtigen Konsequenzen ziehen (also konsequent sein...)
Genug gejammert. Warum ich euch das erzähle: Vor etlichen Tagen habe ich diesen Kuchen gebacken. Das war einer dieser Momente, wo ich zwar unbändigen Hunger auf etwas Süßes hatte, mich aber noch beherrschen konnte und Paleo treu geblieben bin. Zufällig war da auch noch Sonntag und da passt so ein Kuchen ja prima.

Hier also das Rezept:

Apfel-Mandel-Kuchen

für eine 18cm Springform

4 Eier (L)
200g gemahlene Mandeln
25g gehackte Mandeln
30g Butter
2 EL Honig
1 Priese Salz
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
3 mittlere Äpfel

für die Mandelhaube
50g gehackte Mandeln
4 EL Honig
1/2 TL Zimt

Die Eier trennen und die Eigelb mit dem Honig schaumig aufschlagen. Dann die vorher geschmolzene Butter hinzugeben und die gemahlenen und gehackten Mandeln sowie das Backpulver unter rühren. Die Eiweiß mit einer Preise Salz steif schlagen und ganz zum Schluss unterheben, das macht den Kuchen schön fluffig.
Die Springform gut einfetten und die Masse gleichmäßig verteilen.
Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen, dann in Spalten schneiden. Nach Belieben den Kuchen belegen.
In einem kleinen Topf die gehackten Mandeln mit dem Honig und dem Zimt vermengen und zum Schluss auf dem Kuchen verteilen.
Die Form kommt dann bei 180° für ca. 30-35 Minuten in den Ofen. Mit den Mandeln aufpassen, die verbrennen sehr leicht. Gegebenenfalls den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken (war bei mir nach ca. 20 Minuten nötigt, und ich war schon ein bisschen spät dran, wie ihr seht).





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Freitag, 14. November 2014

Rezept: Fischfilets Paleo-Art Bordelaise

Heute mal traditionell mit Fisch am Freitag.
Wer kennt sie nicht, die Schlemmerfilets von der beliebten Marke mit dem Käpt'n. Leider nicht Paleo. Also habe ich mich an einer Bordelaise Variation versucht, die zwar nicht knusprig wurde aber dafür phantastisch geschmeckt hat.
Übrigens funktioniert diese "Kruste" auch auf Hähnchenfilet, das habe ich bereits ausprobiert!

Fischfilets Paleo-Art Bordelaise



4-5 Seelachsfilets oder Fischfilets nach Wahl
1 rote Zwiebel
2 EL Mandelmehl
2 EL Weißer Balsamico
60g Butter
2 EL Zitronensaft
2 EL 8 Kräuter Mischung (TK) oder frische Kräuter hacken: Schnittlauch, Dill, Petersilie
Salz

Die Butter schmelzen und zusammen und die Zwiebel fein würfeln. Beides mit den restlichen obigen Zutaten zu einer Masse verrühren. Achtung, das Mandelmehl quillt noch auf, ähnlich wie Paniermehl. Mit Salz abschmecken.
Die Fischfilets (in meinem Fall waren sie gefroren, es geht aber auch mit frischen - dann die Garzeit entsprechend verkürzen) in eine ganz leicht gefettete Auflaufform legen. Die Masse darauf verteilen und dann ab in den Backofen für ca. 20 Minuten bei 200°C.

Als Beilage gab es bei uns gedünsteten Spitzkohl und Möhren-Pastinaken Püree.







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Donnerstag, 13. November 2014

...gesunde Donnerstagslieferung

Heute ist ein GUTER TAG! *freu* Ich habe heute eine Jeans an, in die ich im Februar zuletzt hineingepasst habe. Endlich ein Ziel erreicht! *high five an mich selbst*
Na gut, meine Plauze hängt noch etwas über und sie könnte etwas lockerer sitzen, aber dennoch bequem genug um damit arbeiten zu gehen.
Und das obwohl ich die letzten Wochen nicht sehr konsequent war... Ich freue mich trotzdem sehr.

Heute gibt's mal wieder eine Kiste von mir und entsprechende Vorschau um ein bisschen Appetit zu machen.
Ich habe mir eine Süßkartoffel mitbestellt. Ich habe die Knolle echt schon in vielen Variationen ausprobiert. Gestampft, Gekocht, als Gratin, als Fritten... aber bisher hat sie nie geschmeckt.
Ich gebe ihr nochmal eine Chance. Ansonsten ist nichts spezielles dabei,  das Übliche "Alltagsgemüse":


Montag, 10. November 2014

Rezept: Ei-Auflauf mit Hack und Spinat

Nachdem es letzte Woche etwas ruhiger war hier im Blog, starte ich diese Woche vernünftig und mit neuem Elan. Ich hatte letzte Woche leider ein Problem mit meiner Schulter und konnte nicht mal ein Messer ordentlich halten. Sowas wünsche ich echt keinem! Also, los geht's heute mit einer neuen Variante fürs Frühstück. Bestimmt kann man das auch einfach in Muffins abfüllen. Ich habe mich allerdings für die Auflaufform entschieden.


Ei-Auflauf mit Hack und Spinat


6 Eier (L)
250g Spinat, gehackt
400g Gehacktes
1 Zwiebel
1-2 EL Öl zum Anbraten
Salz, Pfeffer, Muskat
1 Knoblauchzehe (optional)

Das Gehacktes würzen und in einer Pfanne krümelig anbraten. Derweil in einer Schüssel die Eier aufschlagen und verquirlen. Wenn das Gehacktes gar ist, dieses zu den Eiern geben und unterrühren. Falls ihr TK Spinat verwendet, diesen in der Pfanne auftauen, frischen Spinat kurz in der Pfanne dünsten, sonst ist das Volumen zu groß für die kleine Auflaufform. Die Zwiebel (und die gehackte Knoblauchzehe) hinzugeben und mit andünsten.
Die Hackfleisch-Ei Mischung in die leicht gefettete Auflaufform geben und den aufgetauten TK Spinat oben auf der Masse verteilen.

Das Ganze wandert dann für ca. 20 Minuten (bis das Ei gestockt ist) bei 180°C in den Backofen.


Donnerstag, 6. November 2014

... gesunde Lieferung ist wieder da!

Wie immer am Donnerstag meine kleine Rezeptvorschau. Die Kiste ist wieder gut gefüllt und lässt spielraum für leckere Rezepte und gesunde Abendessen.

Diese Woche gibt es Mangold, Sellerie und Kohlrabi. Der obligatorischeKürbis darf natürlich nicht fehlen!


Dienstag, 4. November 2014

Bürorezept der Woche: Broccoli-Thunfisch Salat

Ich merke langsam, dass sich viele meiner Bürorezepte um Thunfisch drehen. Mit fällt das im Alltag gar nicht so auf, denn oft gibt es ja auch Reste vom Vortag oder anderweitig gekochtes und ein- zweimal in der Woche Thunfisch finde ich jetzt nicht so schlimm... Aber ggf muss ich da meine grauen Rezeptzellen etwas mehr anstrengen, um demnächst noch etwas Vielfalt in die Büroküche zu bringen, damit ihr nicht denkt, ich kann nur .
Also auch heute gibt es, ihr werdet es nicht glaube: Ein Rezept mit Thunfisch.

Ich hatte mir alles auf den Teller geladen, aber da waren meine Augen größer als mein Magen. Hab nur ca. 2/3 geschafft, den Rest habe ich in eine Dose gefüllt und für später oder morgen in den Kühlschrank gestellt.

Broccoli-Thunfisch Salat


1 Portion für viel Hunger

300g Bio Broccoli TK
1 Dose Thunfisch
2 Tomaten
3 TL homemade Mayo
Salz, Pfeffer


Den tiefgefrorenen Broccoli in einer Schüssel mit Deckel, bedeckt mit heißem Wasser in der Mikrowelle für ca. 4 Minuten auf höchster Stufe garen.
Derweil die Tomaten in Stücke schneiden und mit dem Thunfisch in einer Schüssel zum vermengen bereit halten. Wenn der Broccoli gar ist, das Waser abgießen und dann in kleine Röschen schneiden.
Anschließend zu dem Thunfisch und den Tomaten geben und zusammen mit der Mayo, Salz und Pfeffer verrühren.

Einfach. Schnell. Lecker.

Samstag, 1. November 2014

Tipps & Tricks ...Frühstücksideen für Vielbeschäftigte

... Was isst man, wenn man keine Zeit hat zu Hause ein Frühstück zuzubereiten? Oder wie ich, morgens um 7.00 Uhr zum Sport geht und dann im Büro frühstücken muss? Gute Vorbereitung ist bei einer Ernährung nach Paleo oft das A und O und grade beim Frühstück finde ich es manchmal noch schwierig, hier nicht der Versuchung vom "Bäcker um die Ecke" zu erliegen und sich schnell was auf die Hand zu holen.

Ich habe hier in den letzten Wochen mal meine Frühstücke gesammelt, um euch einige Ideen zu geben. Manches wiederholt sich, einiges ist euch sicherlich nicht neu, aber ich hoffe, ich kann euch so ein paar Inspirationen geben, wie man auch aus der (Butterbrot)Dose ein vollwertiges und nachhaltiges Paleo Frühstück hinbekommt.



Muffin mit gekochten Eiern und Gemüse
Protein: Gekochtes Ei, Nüsse
Gemüse: Tomate (oder Möhre, Gurke, Paprika)
Fette: Nüsse (Frühstücksmuffin)

  • Ganz einfach
  • nicht viel Vorzubereiten
  • Eierkochen kann jeder
  • benötigt keine besondere Kühlung
Link zu Rezept
Eieromelette mit verschiedenen Belägen
Protein: Ei, Schinken
Gemüse: Sellerie
Fette: Mayonnaise

  • Vorbereitung am selben Morgen nötig
  • Vielfältig belegbar
  • bei der Mayo und dem Omelette darauf achten, dass es nicht zu lange ungekühlt bleibt
Link zum Rezept
Eiermuffins in verschiedenen Varianten
Protein: Ei, Bacon
Gemüse: nach Belieben
Fette: Baconfett

  • Vorbereitung geht auch am Vorabend oder Vortag halten sich nach meiner Erfahrung ca. 1-2 Tage im Kühlschrank
  • Vielfältige Mischung von verschiedenen Gemüsesorten
  • sollten nicht so lange ohne Kühlung bleiben
Link zum Rezept
Pfannkuchen to go
Protein: wenig, nur Ei im Pfannkuchen
Gemüse: keines, dafür aber Obst
Fette: Kokosöl und Kokosmilch

  • Vorbereitung am Vortag notwendig (z.B. sonntags ein paar mehr machen)
  • Pfannkuchen auskühlen lassen, Obstsalat separat verpacken oder Apfelmus nehmen
  • Schmecken am Besten wenige Sekunden aufgewärmt aus der Mikrowelle
Link zum Rezept

Kokosmilch mit Obst und Nüssen
Protein: eher wenig / Nüsse
Gemüse: keines, dafür Obst nach Wahl
Fette: Nüsse, Kokosmilch

  • Ganz einfach
  • mit Vorbereitung (Zuhause schnibbeln)
  • ohne Vorbereitung (auf der Arbeit schnibbeln)
  • Tipp: Kokosmilch aus dem Kühlschrank ist schön fest (fast wie Joghurt)