Sonntag, 31. August 2014

Rezept: Schweinerouladen mit Sauerkraut

Sauerkraut ist eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen. Ja, wirklich. Eigentlich ist es nicht mal eine Erinnerung. Es ist DAS Lieblingsessen gekocht von meiner Oma. Und ganz wirklich kann nur meine Oma das Sauerkraut am Besten kochen. In meinen Augen - natürlich. Dazu dann selbstgestampftes Kartoffelpüree aus richtigen Kartoffeln und mit guter Butter, ein ordentliches Mettwürstchen oder Stück Kasseler. *mjam*
Aber ich möchte behaupten, dass mein Sauerkraut inzwischen schon fast an ihres herankommt. Nur fast, aber immerhin. Da heute Sonntag ist ruft das selbstverständlich nach einem Sonntagsessen.
Ich will euch ja hier auch was bieten...

Schweinerouladen mit Sauerkraut

Für 2 Portionen

Für die Rouladen:
600g Schweinerouladen (etwa 4 Stück)
4 Saure Gurken
4 TL Löwnsenf
8 Scheiben Bacon
1 EL Butter oder Butterschmalz
Salz, Pfeffer
Für das Sauerkraut:
500g Biosauerkraut
(oder aus dem Fass eines Metzgers eures Vertrauens)
2 Lorbeerblätter
4-5 Wacholderbeeren
4-5 Pfefferkörner
2 Scheiben Bacon
2 kleine Charlotten
2 Scheiben Bacon
1 TL Frugola Gemüsebrühe





















Für die Schweinerouladen die Gurken in feine Streifen schneiden. Die Roulade flach auf einem Brettchen ausbreiten, leicht salzen und Pfeffern, mit einem Teelöffel Senf bestreichen, mit zwei Scheiben Bacon und den Scheiben einer Gurke belegen, dann etwas Sauerkraut zupfen und auf der Roulade verteilen. Anschließend alles aufrollen und mit einer Rouladennadel oder Faden zusammenstecken/binden.




















Wenn die Rouladen fertig sind, Butter oder besser noch Butterschmalz in einer großen Pfanne mit Deckel oder Bräter heiß werden lassen. In die heiße Butter die Rouladen geben und rundherum anbraten, anschließend die Rouladen kurz aus der Pfanne nehmen.
Dann mit noch etwas Butter die zuvor fein gehackten Zwiebeln mit den klein gewürfelten Baconscheiben in der Pfanne anschwitzen. Wenn der Bacon leicht braun ist, das Sauerkraut hinzugeben. 500ml Wasser zusätzlich in die Pfanne gießen und mit dem Teelöffel körniger Brühe und den Gewürzen (Lorbeer, Wacholder und Pfeffer) einmal aufkochen lassen. Wenn es aufgekocht ist, die Hitze reduzieren, so dass das Ganze noch leicht köchelt und die Rouladen zruück in die Pfanne geben. Den Deckel aufsetzen und ca. 20-25 Minuten köcheln lassen, dann sollten die Rouladengar sein.



Samstag, 30. August 2014

Rezept: Spinat-Tomaten-Gemüse mit Zitronen-Rosmarin Lachs

Wie bereits angekündigt, muss das leckere Gemüse aus der Bio Kiste verwertet werden. Es war eine ganze Tüte frischer Spinat mit drin und da sich der nicht so lange hält, kommt der heute als erstes Weg. Dazu passt, finde ich am Besten Fisch, also rein mit dem Lachs in die Pfanne und auf geht's:

Spinat-Tomaten-Gemüse mit Zitronen-Rosmarin Lachs


für 2 Portionen

Für den Spinat:

600g frischer Spinat
1 Konblauchzehe
(oder 1 TL gerösteter Koblauch)
4-6 Tomaten (je nach Größe)
2 Charlotte
Salz, Pfeffer
Öl zum anbraten







Für den Lachs:

500g frischer oder TK Lachs (4 Filets)
2 Zweige Rosmarin
einige Zweige Thymian
ca. 4 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Öl zum anbraten






Den Lachs trocken tupfen und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. in einer Pfanne Öl heiß werden lassen und den Lachs in die Pfanne legen. die Kräuterzweige hinzugeben. Wenn der Lachs von beiden Seiten angebraten ist, ca. 1-2 Minuten je Seite, mit dem Zitronensaft ablöschen und die Hitze reduzieren. Noch ca. 4-6 Minuten weiter garen, abhängig von der Dicke der Lachsstreifen.

Den Spinat waschen und die großen Blätter kleiner zupfen. Die Charlotten in feine Streifen schneiden.
Die Tomaten vierteln und von den wässrigen Kernen befreien. Öl in der Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und gehackte Knoblauchzehe darin glasig dünsten und den Spinat hinzugeben. Wenn er etwas gedünstet ist und auf ca. die Hälfte eingeschrumpft ist, die Tomaten hinzugeben und kurz mit andünsten




Gemeinsam mit dem Lachs servieren.

Rezept: Frühstücksmuffins

Am Wochenende versuche ich so gut es geht auf das "Standardrührei" zu verzichten. Deshalb hab ich heute morgen den Ofen angeschmissen und eine kleine getreide- und zuckerfreie Leckerei gebacken.
Es ist strenggenommen ein Brötchenersatz, aber hilft ungemein dabei, Heißhunger auf eben diese Brötchen zu vertreiben. Noch dazu sind sie ober lecker und man kann die in allen möglichen Varianten zubereiten.


Frühstücksmuffins

für 6 Stück oder eine kleine Kastenform

100g gemahlene Mandeln
4 Eier
2 EL Mandelmus
1 EL Apfelessig
2 TL Backpulver
1 TL Salz
1 TL Honig (kein Muss)
Nach belieben zum Beispiel:
2 EL Leinsamen
2 EL Kürbiskerne
2 EL Salatkernemischung

Alle Zutaten zu einem Teig verrühren. Der Teig wird sehr flüssig, nicht wundern. Dann in 6 Muffinformen füllen. (ich empfehle Silikon)  und für 20-25 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.
Am besten noch heiß mit frischer Butter geniesen!

Donnerstag, 28. August 2014

... eine Kiste voll gesund, bitte!


Jep, das isse. Meine wöchentliche gesunde Lieferung vom Lammertzhof. Bisschen neidisch darf man da schon werden. Ok ok, es ist kein Schokoladeneis oder Sahnetorte, aber lecker siehts schon aus, nech?

Die Kiste ist auch gleich ein kleiner Ausblick auf die Gerichte der kommenden Woche. Schmackofatz.

So. Ich geh mich jetzt von Phillip scheuchen lassen. Auf das die Prozente purzeln!

Rezept: Thunfisch-Ei-Salat mit Curry

Wieder war ich fleißig und habe gestern Abend mein Mittagessen für heute vorbereitet. Ohne eine gute Planung geht nichts - ganz besonders, wenn man sich nach gewissen Ernährungsregeln richtet und nicht mal eben zum Bäcker rennen kann.

Der Salat ist eine Proteinbombe (~ 60g - sofern man es schafft, das alles auf einmal zu verdrücken) und da ich heute nur Obst mit Kokosmilch und Nüssen zum Frühstück hatte, genau das richtige.

Thunfisch-Ei-Salat mit Curry


3 Eier, hartgekocht
1 Dose Thunfisch, im eigenen Saft
1/3 Stange Lauch (den grüneren Teil)
1 mittelgroßer Apfel
3 EL hausgemachte Mayo
2TL Curry
Salz und Pfeffer

Die hart gekochten Eier klein würfeln (ich nehme dafür immer den Eierschneider) und den Lauch gründlich waschen, vierteln und in feine Streifen schneiden. Den Apfel - ich verwende eine Sorte aus dem Bioladen, deshalb verwende ich die Schale mit - entkernen und ebenfalls zu passenden Würfeln verarbeiten. Den Tunfisch abtropfen lassen und alles in einer Schüssel zusammen mit der Mayo, dem Curry und den Gewürzen vermengen.

Die Hausgemachte Mayo mache ich nach einem Rezept von The Clothes Make The Girl: Homemade Paleo Olive Oil Mayo und ist mir bisher noch nie misslungen. Sie hat auch ein wunderbares Video als Anleitung auf dieser Seite. Allerdings verwende ich 1/4 Cup weniger Olivenöl und mache das ganze mit meinem elektrischen Pürierstab.

Mittwoch, 27. August 2014

Rezept: Blumenkohl Tabouleh mit gebratenem Hähnchen

Die Woche läuft bisher ganz gut, soweit man das an einem Mittwoch schon behaupten kann. Naja, es ist Bergfest der Arbeitswoche - also Ja.

Abends genug Zeit zum Kochen, zwei mal Sport mit anschließendem Muskelkater und keine Süßigkeiten. Ich fürchte das bleibt alles nicht so, aber noch genieße ich die ungewohnt viele Zeit, die mir für meine Ernährungsumstellung zur Verfügung steht und wie leicht mir das Essen (oder Nicht-Essen) von der Hand geht.

Montagabend habe ich mein heutiges Mittagessen vorbereitet. Das Rezept lag im Original vor einiger Zeit meiner Biokiste bei, allerdings mit Couscous und Feta. Da ich beides von meiner Essensliste streichen musste, trotzdem aber nicht auf dieses wunderbare Gericht verzichten wollte, gibt's hier meine persönliche Paleo-Variation:

Blumenkohl-Tabouleh


für 2 Personen

1 kleiner-mittlerer Kopf Blumenkohl
5-6 Stangen Sellerie mit frischem Grün
2-3 Frühlingszwiebeln
1/2 Salatgurke
2-3 Stangen Minze
4 EL Kernemischung (Sonnenblumen, Kürbis, Pinienkerne etc.)

Marinade:
3 EL Olivenöl
3EL Limettensaft
1 Zehe Knoblauch
2 TL Koriander
1/2 TL Cayennepfeffer od. Chilipulver
Salz und Pfeffer


Den Blumenkohl in Röschen zerteilen und in warmes Wasser legen um eventuell vorhandene Tierchen aus dem Kopf zu vertreiben. Derweil die Blätter von den Sellerie- und den Minzestangen zupfen und klein hacken. Die Stängel der Minze werden entsorgt und die Selleriestangen können für ein anderes Gericht verwendet werden (natürlich kann man diese auch noch mit hineinschneiden, dann wird der Selleriegeschmack aber sehr dominant).
Die Salatgurke nach den Waschen vierteln und das weiche Innere mit den Kernen herausschneiden oder mit einem Löffel entfernen. Dieser Teil der Gurke (den ich sonst natürlich mitesse) wässert zu sehr, deshalb verwende ich ihn nicht in diesem Gericht. Dann die Gurke weiter zerkleinern und ebenfalls in feine Stückchen hacken genau so wie die Frühlingszwiebel.
Wenn der Blumenkohl sauber ist, die Röschen entweder mit dem Messer fein hacken (was eine ziemliche Heiden Arbeit ist) oder es sich einfach machen (wie ich) und mit der Küchenreibe in der Größe die man auch für z.B. Möhrensalat nutzt, raspeln. Die Stückchen sollten nachher in etwa die Größe von Couscous haben - denn dafür ist der Blumenkohl ja als Ersatz gedacht. Und wer sich das grade fragt - ja, der Blumenkohl wird roh verarbeitet und auch nicht gekocht. Man darf Blumenkohl roh essen und es schmeckt sehr lecker.
Den Kerne-Mix in der Pfanne anrösten und anschließend grob hacken.
Aus den restlichen Zutaten eine Marinade anrühren (die Knoblauchzehe pressen) und alles in einer großen Schüssel miteinander vermischen.

Dazu gab es bei mir Hähnchenfleisch, dass ich in Olivenöl mit Salz, Pfeffer und etwas Koriander angebraten habe.



Dienstag, 26. August 2014

Rezept: Kohlrabi-Bohnen-Gemüse

Heute Abend gibt es einige Reste aus dem Gemüsefach. Ich dachte immer, ich mag keinen gekochten Kohlrabi, weil ich diesen früher bei meinen Eltern nie lecker fand. Aber man sagt ja, dass sich alle sieben Jahre der Geschmack ändert, heute war es wohl für gekochten Kohlrabi soweit.

Kohlrabi-Bohnen Gemüse

für 2 Portionen

2 große Kohlrabi
300g grüne Bohnen (auch TK)
125g Bacon/Speck

1 TK Bohnenkraut
eine Prise Kümmel
1 EL 8 Kräuter (TK) oder frische gehackte Petersilie
1 EL Butter
Salz, Pfeffer

 
Einen großen Topf Wasser zum kochen bringen. Währenddessen den Kohlrabi schälen und in kleine Stifte schneiden. Wer keine Tiefkühl (TK) Bohnen hat, muss diese noch putzen. Sobald das Wasser kocht, erst den Kohlrabi und 5 Minuten später die Bohnen hinzugeben. Das ganze sollte etwa 15-20 Minuten kochen. Ich mag den Kohlrabi noch leicht bissfest, das bleibt aber natürlich jedem selbst überlassen.
Das Gemüse kocht vor sich hin und nun kann der Speck in der Pfanne schön kross gebraten werden. Sobald er kross ist, von der Hitze nehmen und beiseite stellen.
Ist das Gemüse fertig, dieses abgießen und den Speck in den Topf geben. Die Kräuter, Gewürze und Butter dazugeben, alles gut umrühren und heiß servieren.

Dazu gab es Hähnchenfleisch (gewürzt mit Salz und Pfeffer)

Montag, 25. August 2014

Rezept: Asiatische Hackpfanne

Ich mag gerne asiatisch angehauchte Gerichte (und echte asiatische natürlich auch, würde mir aber nie anmaßen zu behaupten, dass ich so etwas "original" kochen könnte).
Zum Glück ist Kokos ja ganz klar Paleo und ein Gericht mit Kokosmilch und etwas Currypaste wird schnell "Asiatisch":

Asiatische Hackpfanne


für 2 große Portionen

400g Bio-Hackfleisch
4 große rote Paprika
4 Stangen Sellerie
1 Hand voll Cashews

1/2 Dose Kokosmilch
2 EL Sesamöl
2 TL Thai-Curry-Paste

Die Paprika und Selleriestangen in kleine Stückchen schneiden, die Sellerieblätter und Cashewkerne kleinhacken. Stangen und Blattgrün der Sellerie jeweils getrennt beiseite stellen.
Das Sesamöl heiß werden lassen und die Curry Paste darin auflösen. Bei der Curry Paste unbedingt auf die Zutatenliste achten, denn in vielen sind Glutamate, Zusatzstoffe und minderwertige Öle enthalten!

Dann das Hackfleisch hinzugeben und krümelig braun anbraten. Kurz bevor es fertig ist, die Paprika und die Selleriestangen hinzugeben. Das Grün noch beiseite stellen, das kommt erst zum Schluss hinzu. Alles kurz mit anschwitzen und dann mit der Kokosmilch ablöschen. alles einmal aufkochen und dann die Hitze reduzieren. Nun noch die gehackten Sellerieblätter und Cashews untermischen.

Sonntag, 24. August 2014

Rezept: süße Sonntags-Pancakes

Sonntag war in den letzten Monaten der Tag, an dem wir lange ausgeschlafen haben und dann ein ausgiebiges Frühstück auftischten. Mit leckeren Brötchen von unserem Lieblingsbecker, viel Käse, Aufschnitt und allerlei süßen Aufstrichen. Zur Krönung dann ein Croissant mit ordentlich Marmelade. Ich muss gestehen, grade läuft mir das Wasser im Mund zusammen, während ich das schreibe, aber das gibt es nun alles nicht mehr. Zumindest die nächsten 8 Wochen.
 
Da ich schon unter der Woche meistens Rührei esse, habe ich mir diesen Sonntag Pfannkuchen gegönnt. Natürlich Paleo Pfannkuchen! Ich habe die 8 Stück ganz alleine vernichtet, da schon absehbar war, dass es nur zwei Mahlzeiten geben wird. Aber letztlich würde ich auch Rührei mit 3 Eiern verputzen, also muss ich mich für meine Völlerei nicht rechtfertigen... Hier kommt nun das Rezept:

Sonntags-Pancakes 



für ca. 8 Stück
3 EL gemahlene Nüsse (Mandeln oder Haselnüsse)
3 EL Apfelmus
3 Eier
1 TL Backpulver
1 TL Apfelessig

Öl nach Wahl zum ausbacken
Obst nach Wahl zum Belegen


Für den Teig alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig vermengen.
Für besonders fluffige Pfannkuchen die Eier trennen, das Eiweiß separatsteif schlagen und zum Schluss unterheben.
 
Derweil die Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und etwa 1-2 TL Öl in der Pfanne heiß werden lassen.


Wenn die Pfanne heiß ist, mit einer kleinen Soßenkelle mini Pfannkuchen in die Pfanne gießen. In den Teig dann das Obst fallen lassen oder eindrücken. ich habe in diesem Fall Heidelbeeren und Äpfel verwendet.
 Je nach Hitze dauert das ausbacken ca. 2 Minuten von jeder Seite.
 
Man kann natürlich auch große Pfannkuchen erstellen, aber ich finde das wenden der kleinen Küchlein einfacher.
 


Samstag, 23. August 2014

Rezept: Herbstliche Rühreier ...oder auch "die elendige Omlette-Misere"

Samstagabend, wir kommen vom Einkaufen und es muss noch was Essbares auf den Tisch. Viel Lust zu kochen hatte ich nicht mehr. Mein Schatz hat sich frisches Joghurtbrot gekauft, ist damit zufrieden und sitzt mir kurze Zeit später mit seinen Butterkäsestullen gegenüber.
 
Eigentlich bin ich ja ganz fit in der Küche. Ich kann hübsche Zwiebelwürfel schneiden, eine Soße andicken, viele Dinge gleichzeitig machen und meistens schmeckt was ich koche, auch wenn ich grade wieder etwas ausprobiere, aber eines bekommt ich einfach zum Verrecken nicht hin: Omlette!
*kreisch*
Immer wird daraus Rührei. Ich habe schon viel versucht: Niedrige Hitze - das Ei wurde nicht gar. In den Backofen - das Ei ist trocken und laatschig. Gemüse zuerst oder Gemüse zuletzt rein. Viel Öl, wenig Öl. Ich bin ratlos. Aber ich bleibe Optimistisch und hoffe, dass ich es irgendwann einmal schaffen werde. Also wer es schafft, aus diesem Rezept ein Omlette zu machen, der sei herzlich dazu animiert. Ich muss erst noch was mehr üben...
 
Also ein schnelles Omlette (jaja... es wurde ein Rührei...OK-OK) passend zur Jahreszeit. Pilze und Herbst, dass passt doch! Naja, es ist noch August, aber habt ihr mal raus geschaut? 10 Grad am Morgen und ein Schauer jagt den nächsten... Beschäftigen wir uns lieber mit Essen: 

Herbstliches Rührei (oder Omlette)


für 1 Person

250g braune Champignons
125g Speck/Bacon
2 Stangen Lauchzwiebeln
3 Eier

Champignons sechsteln oder achteln, je nach Größe, und Lauchzwiebeln in kleine Röllchen schneiden.
Derweil die Speckwürfel in der Pfanne anbraten, wer mag nimmt noch etwas Olivenöl hinzu - gutes Fett schadet nicht.
Wenn der Speck gut (will heißen leicht knusprig) angebraten ist, die Pilze hinzugeben und diese ebenfalls anbraten.
Sobald die Pilze den gewünschten Garpunkt erreicht haben (ich mag sie noch leicht knackig und nicht komplett durch) das Ei über die Speck-Pilz-Mischung geben und stocken lassen. Zum Schluss die fischen Frühlingszwiebeln in die Pfanne geben und alles fertig garen. Dann ab auf den Teller und Guten Appetit!



....die schreckliche Wahrheit

Heute war es soweit. Tag der Wahrheit und offizieller Start des Abnehmprojekts bei Outdoorgym.
Und es ist so schlimm wie ich vermutet hatte, ich bestehe zu 37,7% aus Fett. Das sind 7% mehr als zur letzten Messung im November letztes Jahr und sehr ernüchternd. Von meinem Gewicht und Bauchumfang ganz zu schweigen. Es ist traurig, dass ich mich innerhalb von einem Jahr so sehr verschlechtert habe. Die Anstrengungen, die nun folgen werden um wieder auf Kurs zu kommen, sind riesig.

Was sind die Rahmenbedingungen? 
Striktes Paleo:
Fleisch, Fisch, Eier
Gemüse
Gesunde Fette
Obst

3 Mahlzeiten am Tag
4-5 Mal Sport die Woche
1-2 Mal Dinnerskipping

Worauf werde ich verzichten:
Getreide
Milchprodukte
Hülsenfrüchte
Alkohol
Zucker in jeglicher Form

Meine Ziele:

Wieder fit werden
Unter 30% Körperfett (wir wollen ja realistisch bleiben - hier Infos von Wikipedia)
Zurück zu meinem Wohlfühlgewicht

Wird es hart? Ja.
Werde ich aufgeben wollen? Ja.
Werde ich trotzdem durchhalten? Natürlich!!!

Mein Schatz ist instruiert, der Kühlschrank ist voller gesunder Lebensmittel, ich bin total motiviert und ein zurück gibt's sowieso nicht mehr. Ich bin bereit und freue mich sogar ein bisschen auf die kommenden 8 Wochen.

"Time To Play Paleo" :-)



Dienstag, 19. August 2014

Rezept: Hähnchenknusper mit Salat


Tag zwei der "Back to Paleo" Challenge ist so gut wie vorüber und ich bin recht weiterhin recht gut dabei.

Mein Frühstück war ein leckerer Joghurt mit Kiwi und Birne, Nüssen und Cia-Samen und zum Mittagessen gab es Tomaten mit Tunfisch. Wenn ich mal nichts dabei habe oder keine Lust hatte vorzukochen, dann gibt es in meinem Büroschrank immer einige Konserven. Es war so usselig tagsüber, dass mir nach einer warmen Mahlzeit zumute war und da kommen dann diese Dosen ans Licht. Eine mit Tomatenstücken und eine mit Thunfisch.
Dosen auf, zusammen in eine Schüssel, Kräutersalz, Pfeffer und etwas Pesto dazu und ab in die Micro. Macht satt und schmeckt auch nicht schlechter als die ganzen Tütchensuppen, die man so kennt.

Nach einem Training im Regen gestern wurden wir heute Abend mehr oder weniger verschont. Ein kurzer Platzregen zu beginn und schon geht's los. Ich habe die neue ODG Trainerin Johanna kennengelernt, es war wie gewohnt anstrengend, zur Abwechslung mal 12 Sets mit 4x35Sekunden, also Muskelkater folgt...

Da ich natürlich auch ein schönes Rezept zum Besten geben will, nicht nur meine Tomaten-Tunfisch Notsuppe, hier ein Rezept aus dem Fundus:

Hähnchenknusper mit Salat

für 2 Personen

400-500g Hähnchenfilet
Mandelmehl
2 Eier
Salz, Pfeffer
Olivenöl zum Braten

Salat nach Belieben
z.B. Gurke, Paprika, Romanasalat, Möhre

für das Joghurtdressing:

3-4 EL Joghurt
1-2 EL weißer Balsamico Essig
1 EL Olivenöl
gehackte Kräuter (ich habe 8-Kräuter Mischung TK benutzt)
1 TL Honig oder Agavendicksaft
Salz, Pfeffer


Zuerst den Salat vorbereiten. Gurke in Stückchen schneiden, Paprika und Salat in kleine Streifen.
Für die Möhren habe ich hier auf dem Teller meinen Spiralschneider verwendet. Ist ein tolles Ding und wer schon mal von Zucchinispaghetti gehört hat, für den ist es unverzichtbar.

Für das Dressing alle Zutaten mit einander vermischen und zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Der Honig kann natürlich weggelassen werden, aber da der Essig sauer ist, rundet ein wenig Süße das Dressing harmonisch ab.

Weil es mit dem Hähnchen gleich recht schnell geht, ruhig den Salat schon auf dem Teller anrichten und das Dressing drüber geben.

Weiter geht's mit den Hänchenknusperteilen: Das Hähnchenfleisch in fingerdicke Streifen schneiden und nach belieben würzen. Dann eine kleine "Panierstraße" neben dem Herd aufbauen: In einer Schüssel zwei Eier aufschlagen und verquirlen, daneben auf einem Teller das Mandelmehl aufstreuen. Derweil eine Pfanne auf dem Herd mit Olivenöl auf mittlerer Stufe heiß werden lassen.
Dann jeweils ein Hähnchenteilchen in die Eier tauchen, danach im Mandelmehl wälzen, so dass es rundum bedeckt ist und anschließend direkt in die Pfanne legen. Im Prinzip war es dass schon - also natürlich mit dem restlichen Fleisch genau so verfahren Die kleinen Hähnchenteile benötigen ca. 3 Minuten von jeder Seite, dann sind sie gar.
Alles auf dem Teller anrichten und fertig. Wer mag kann dazu noch eine Soße oder Majo essen, dazu schreibe ich beizeiten in einem anderen Post.


Montag, 18. August 2014

...ein letzter Rest Möhrensalat und Sportlichkeit

Der Montag war ein Vorzeigetag, vor allem wenn man bedenkt, dass
1. Montag ist,
2. welcher Völlerei ich in den vergangenen Wochen erlegen bin und es
3. mein erster Arbeitstag nach dem Urlaub war!
 
In meinem Kühlschrank befinden sich noch diverse Milchprodukte, die mein Freund nicht essen wird und da man ja nix unnötig wegschmeißt, gilt es noch Biojoghurt, Mozzarella und etwas Milch aufzubrauchen. Aber das wird man mir hoffentlich verzeihen.
Somit gibt's auch heute keine kulinarischen Highlights zu berichten. Außer, dass ich den letzten Rest Möhrensalat mit zwei Eiern und etwas Olivenöl in die Pfanne gehauen habe - Prima süßes Frühstück!

Und ich war auch ENDLICH wieder beim Sport. Man, was hab ich geschwitzt und was bin ich UNFIT. Da war kein letzter Rest Sportlichkeit vorhanden. Als hätte ich nie im Leben Sport gemacht, musste ich mich durch die Übungen quälen. Ein Glück gibt's Philipp. Phillip ist einer der Trainer von Outdoorgym - ach was sag ich: DER Trainer bei Outdoorgym - in Düsseldorf und hat kein Erbarmen. Er kennt mich nun schon eine ganze Weile und sein erklärtes Ziel ist es, mich wieder so fit zu machen wie zu meinen Glanzzeiten. Immer wenn man es nicht erwartet steht er plötzlich neben einem und verlangt noch mehr. Und mehr. Und noch ein bisschen mehr.*Ächtz*

Am Samstag starte ich das zweite Mal ein "Abnehmprojekt" bei Outdoorgym. Philipp wird da einmal die Woche ein Sondertraining geben und außerdem zwei reguläre Trainings, damit die Pfunde nur so purzeln. Sobald ich mich wieder traue, werde ich dann noch meine zwei Crossfit Einheiten mit ins Programm nehmen.
Außerdem gibt es zum Start am Samstag ein Ernährungsseminar und eine Körperfettmessung.
Das Ernährungsseminar kenne ich ja schon vom ersten Mal. Da geht's um den Insulinspiegel, Dinnerskippings und Paleo-Ähnliche Ernährung. Bestimmt kann ich aber am Samstag trotzdem noch was lernen und ich lerne meine Mitstreiterinnen kennen.

Vor der Körperfettmessung habe ich jedoch einen gehörigen, ordentlichen, schrecklichen Respekt.

Genauer: ANGST.
 
Ich kenne ja schon meine Waage zu Hause und das Grauen, wenn ich in letzter Zeit draufsteigen muss... aber nun wird sich in Gänze zeigen, wie es um meine Muskel und Fettmasse bestellt ist.

Naja nutzt nix, muss ich durch. Der Schock wird hoffentlich tief sitzen und mich vor Rückfällen die nächsten Wochen bewahren.


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Samstag, 16. August 2014

Rezept: Möhrensalat

Es ist Sonntag und gleichzeitig mein letzter Urlaubstag. Ab Montag geht es wieder zurück in die reale Welt und ich muss drei entspannte Wochen hinter mir lassen.
Ich habe beschlossen, ab Montag wieder voll auf Paleo umzustellen. In den letzten drei Monaten habe ich mir dank Disziplinmangel, Sportdefizit und Kalorienüberschuss fast mein gesamtes altes Gewicht wieder auf die Hüften gefuttert. Das geht so nicht weiter. Ich fühle mich nicht gut und meiner Umwelt macht es sicherlich auch keinen Spaß, mich so aushalten zu müssen. Weder optisch noch (viel schlimmer) meine Launen und ewigen Meckereien darüber, dass ich mich unwohl fühle. ;-)

Also nochmal... es ist Sonntag. Ich habe eigentlich keine Lust zu kochen aber vorausschauend habe ich in der Küche ein Packet mit Möhren bereit gestellt, dass mich die ganze Zeit anguckt und auf mich wartet. Außerdem brauche ich mein Lunch für Montag. Also ran ans Werk, nutzt ja nix. Das Rezept ist denkbar einfach, nicht viel anders würde ihn auch meine Mutter machen. Ich habe ihn jedoch ein bisschen "aufgepeppt" und mit guten gesunden Fettlieferanten bestückt.

Klassischer Möhrensalat


für 2 Portionen

Zutaten

1 Bund Möhren (ca. 700g)
1 Apfel
2-3 EL Zitronensaft
2 EL Walnussöl
1 EL Kokoschips
1 EL Mandeln
etwas Salz




 
Die Zubereitung ist denkbar einfach.
Apfel und Möhren schälen und den Apfel entkernen, die Mandeln fein hacken. Dann zuerst den Apfel raspeln und mit den 2 EL Zitronensaft vermischen, damit die Äpfel nicht braun werden.
Dann die Möhren raspeln und alles mit den zerkleinerten Äpfeln und den übrigen Zutaten vermischen.

Wer mag kann noch etwas Honig hinzufügen, ich fand die Möhren aber süß genug und spare mir die Kalorien.



Und danach, gehts wieder ab auf die Couch.Für einen Sonntag und letzten Urlaubstag habe ich genug getan.


Freitag, 15. August 2014

Rezept: Karibisches Curry

Ich koche viel und gerne. Dabei probiere ich Neues aus und experimentiere herum. Außerdem bekommen wir jede Woche eine saisonale Bio Kiste vom Lammertzhof (davon werdet ihr sicher noch häufiger lesen), die oft Gemüse enthält, das ich wahrscheinlich so beim Gemüsehändler nicht oder nicht auf Anhieb kaufen würde.
Diesmal war ein Spitzkohl in der Kiste. In meiner Vorstellung eher ein Wintergemüse, was also kochen, passend zur warmen Jahreszeit? Etwas, dass die Sonne gefühlt scheinen lässt:

Karibisches Curry

für 2-3 Portionen


400g Gehacktes vom Rind
1/2 Dose Kokosmilch
Olivenöl, Ghee, Kokosöl oder Fett nach Wahl zum anbraten

1/2 Ananas
1 kleiner Spitzkohl
1 Chili (je nach Schärfe)
2-3 TL Curry Pulver oder Curry Paste
Salz, Pfeffer

Die Ananas schälen und würfeln, den Spitzkohl putzen und in feine Streifen schneiden. Die Chili in kleine Stückchen hacken.
Das Hackfleisch im heißen Öl krümelig anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Spitzkohl hinzugeben und kurz mit anbraten, dann mit der Kokosmilch  ablöschen. Das Curry Pulver und je nach gewünschter Schärfe  die Chili hinzugeben und aufkochen. Zum Schluss die Ananas hinzugeben und köcheln bis der Spitzkohl gar ist (ich mag es gerne mit etwas Biss). Zum Schluss nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Und dann: Guten Appetit!

Das Gericht lässt sich auch prima vorbereiten und aufwärmen!