Dienstag, 23. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!


Ich
wünsche
euch ein Frohes Fest
mit vielen
schönen Stunden mit euren
Lieben, reichlich, mit viel Liebe
gekochtem, gutem Essen - egal ob Paleo
oder nicht - und allem was für euch zu einem
wunderschönen
Weihnachten dazu gehört. Lasst es euch gut gehen
und genießt die Feiertage. Hoffentlich lesen wir uns dann in 2015
wieder hier, mit vielen neuen Rezepten und neuem Elan (außerdem - so wie es
sich fürs neues Jahr gehört - natürlich auch mit guten Vorsätzen...).
Herzliche
Grüße
Yvonne
 

Samstag, 6. Dezember 2014

Rezept: Hühnersuppe

Gleich vorweg: Ich habe die Hühnersuppe hier nicht revolutioniert, Rezepte ähnlicher Art gibt es zu Hauf im Internet und unterscheiden sich vielleicht nur noch in den Nuancen der Gewürze.

Warum ich euch trotzdem damit beglücke? Es für mich etwas besonderes. Zum einen ist es die erste Hühnersuppe, die ich komplett selbst gekocht habe. Zum anderen ist es nach dem Rezept meiner Eltern, die mir telefonisch und vorab geholfen haben, denn nur so war garantiert, dass sie ein bisschen schmeckt wie zu Hause.

Ein paar Dinge die mir aufgefallen sind:
1. Es ist gar nicht so schwer.
2. Meine Töpfe sind zu klein!
3. Markklößchen sind leider nicht Paleo

Es war definitiv ein Erlebnis und ich hatte zwischendurch die Befürchtung das tolle Huhn vom Hühnerhof zu ruinieren... aber es hat letztlich sogar dem Schatz geschmeckt.

Hühnersuppe

1 Suppenhuhn (min. 1,2 kg)
1 Bund Suppengrün bestehend aus
Porree, Knollensellerie, Möhre, Petersilie
1 Zwiebel
Liebstöckel oder Maggikraut
2 Pimentkörner
3-4 Pfefferkörner
ein Stück Ingwer (ca. 2x2 cm)
Salz

Einlage nach Belieben
Möhren
Blumenkohl
Spargel
Eierstich
traditionell: Suppennudeln und Markklößchen

Aus dem Huhn die Innereien entnehmen und beiseite legen. Das Huhn entweder als ganzes in den Topf oder vorher zerteilen (liegt wohl eher an der Größe des Topfes, wofür man sich entscheidet). Dann Wasser in einem Topf zum kochen bringen und das Huhn mit samt den Innereien und einem Teelöffel Salz 20 Minuten kochen. Oft bildet sich etwas grauer Schaum auf der Oberfläche, diesen sollte man abschöpfen. Je besser die Qualität des Huhns, desto weniger Schaum. Das Suppengemüse in handliche Stücke schneiden, Ingwer schälen (bei Bio Ingwer nicht nötig) und alles gemeinsam mit den Gewürzen nach 20 Minuten zum Huhn dazu geben. Das Wasser sollte alles gut bedecken. Alles dann für ca. 1,5 bis 2 Stunden köcheln, bis das Fleisch sich ganz einfach vom Knochen lösen lässt. Zwischendurch bei Bedarf nochmal Schaum abschöpfen.
Wenn das Huhn gar ist, dieses aus dem Topf auf einen Teller zum abtropfen legen. Die Suppe durch ein Sieb seihen und so das zerkochte Gemüse und die Kräuter herausfiltern.
Wenn das Huhn abgekühlt ist, das Fleisch von den Knochen pulen, kleinzupfen und wieder in die Brühe geben.
Ich habe das Fleisch und Brühe an diesem Punkt halbiert und eine Hälfte eingefroren.

Das Gemüse für die Einlage habe ich separat in kochendem Wasser vorgekocht und gar zur Suppe hinzugefügt. Selbes gilt für (mögliche) Nudeln. Eierstich kommt erst kurz vor dem servieren hinzu, genau so ein bisschen frische Petersilie.

Wenn ich das hier so runter schreibe, hört es sich eigentlich ganz einfach an. Das mache ich auf jeden Fall wieder, zuvor kaufe ich mir aber einen größeren Topf und eine Geflügelschere *lach*



Was gibt euer Hühnersuppe den letzten Pfiff oder gehört zum Rezept eurer Mütter und Omas?
Ich freue mich über Kommentare und Tipps!


Donnerstag, 4. Dezember 2014

...gesunde grüne Kiste

Auf geht's in den Dezember.
Weihnachtsmarkt hier, Plätzchen dort. Viele süße Verlockungen an jeder Ecke. Mir fällt es ganz schön schwer zu verzichten und das klappt auch nicht so wirklich gut. Ich bewundere die Menschen, die sich zu 100% Paleo hingeben und keine oder nur sehr selten Ausnahmen zulassen. Ich merke immer wieder, dass ich trotz der ganzen leckeren und großartigen Alternativen auf ein leckeres Brötchen am Sonntag, Weckmänner, Lebkuchen in der Weihnachtszeit, ein Stück Käse mit leckerem Baguette oder ab und zu eine Pasta&Pizza Bestellung nicht verzichten möchte. Da ich wirklich nicht unter einer Unverträglichkeit leide, ist es nicht mit schlimmen Konsequenzen verbunden, wenn ich mal über die Strenge schlage. Das Schwierige daran ist, nach einmaligem sündigen nicht aus seinem Paleo-Trott herauszukommen und das auf eine Ausnahme die nächste folgt - zumindest ist das bei mir so...
Mit Paleo habe ich meinen Heißhunger unter Kontrolle, fühle mich energiegeladener, gesunder, ausgeglichener, fitter. Auch die Philosophie hinter Paleo gefällt mir. Anscheinend sind das noch nicht genug Gründe, mein Leben dauerhaft nach Paleo auszurichten. Aber bedeutet das nun, dass Paleo für mich grundsätzlich nicht das richtige ist? Mit wie vielen Ausnahmen kann man überhaupt noch behaupten, sich Paleo zu ernähren, ohne sich lächerlich zu machen? *grübel*
... diese Gedanken kam mir schon öfter, aber ich habe ihn noch nie zu Ende gedacht. Naja, genug des Grübelns.

In jedem Fall kam heute meine Kiste wieder, gefüllt mit Schwarzwurzel und Endiviensalat.
Für die Schwarzwurzel schwebt mir auch schon ein leckeres Rezept vor. Ich muss nur noch Küchenhandschuhe besorgen, damit ich die Wurzel auch fleckenfrei verarbeiten kann...





Dienstag, 2. Dezember 2014

Rezept: Wirsingsuppe

Ich hatte ganz am Anfang einmal erwähnt, dass ich durchaus auch Kartoffeln wieder in den Speisplan aufnehmen will und nachdem nun auch beim Whole30 die Kartoffel erlaubt ist, steht dem nun nichts mehr im Wege. Also mal abgesehen von Pommes und Chips....
Diese Woche bin ich wieder fleißig am sporteln und da schaden auch ein paar gesunde Kohlehydrate nix, hab ich mir gedacht und den Wirsing, der noch herum lag verarbeitet.

Wirsingsuppe



1 Kopf Wirsing
2 Mittelgroße Kartoffeln
60g Speckwürfel
1 EL Öl oder Butter
1 Zwiebel
1L Gemüsebrühe
1 Nelke
1 Pimentkorn
Salz, Pfeffer, Paprika
Bacon in Scheiben nach Belieben

Kartoffel schälen und in Würfel schneiden. Die nicht mehr schönen äußeren Blätter des Wirsing entfernen, vierteln und den dicken Strunk herausschneiden, in Streifen schneiden und waschen.
Die Zwiebel würfeln.

In einem ausreichend großen Topf Speckwürfel im Öl anbraten und die Zwiebel anschwitzen. Dann die Kartoffelstückchen dazu geben und kurz braten. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und den Wirsing langsam hinzugeben. Falls nicht sofort alles in den Topf passt, ein bisschen warten, der Wirsing schrumpft mit der Zeit zusammen. Wenn der Wirsing komplett im Topf ist, sollte die Brühe diesen grade bedecken. Eine Nelke und das Pimentkorn hinzugeben und alles leicht köchelnd ca. 20 Minuten garen.
Anschließend mit einem Pürierstab die ganze Suppe (mit Bacon, Nelken und Piment) fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver abschmecken.

Nach Belieben Bacon kross braten und die Suppe damit dekorieren.
Die Suppe schmeckt auch super, wenn sie nochmals aufgewärmt wird.

Samstag, 29. November 2014

Rezept: schnelles Bataten-Curry

Wer es noch nicht kennt: Batate ist ein anderes Wort für Süßkartoffel, mit dem Namen wollte ich lediglich Eindruck schinden und Neugier wecken (und es stand so auf meinem Biokisten Lieferschein).
Hinter diesem Namen verbirgt sich ein leckeres Rezept zur Resteverwertung. Ich habe es schon vielseitig gemacht und es schmeckt immer wieder anders, da bei mir die Gemüse, die langsam mal weg müssten hinein geschnippelt werden. Es schmeckt übrigens auch hervorragend ohne Süßkartoffel, die macht es nur besonders sämig und sättigend.
Und was besonders toll ist: Das Curry schmeckt aufgewärmt vielleicht sogar nochmal einen Tick besser (wie bei jedem guten Eintopf) eignet sich also prima zum Vorkochen.

Bataten-Curry

3-4 Portionen

400g Hähnchenbrust
150ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch
1 Batate/Süßkartoffel (ca. 400g)
2 EL Currypulver
1 Zwiebel
Gemüse nach Wahl (Möhren, Paprika, Tomaten, Sellerie, Kohl, Bohnen, Broccoli...)
1 TL Ingwer
1-2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
1 EL Petersilie
Öl/Ghee/Butter zum anbraten


Das Hähnchenfleisch in Würfel schneiden und im heißen Öl leicht anbraten. Die Zwiebel hacken und fein würfeln. Die Batate schälen und in Würfel schneiden. Beides zu dem Hähnchenfleisch dazugeben. Dann die Gemüsebrühe und die Kokosmilch hinzufügen und das Currypulver sowie einen halben Teelöffel Salz unterrühren. Das Gemüse klein schneiden und je nach Kochzeit dem Curry hinzufügen die Süßkartoffel braucht ca. 20 Minuten bis sie gar ist Möhren hingegen brauchen länger als Paprika und Tomaten, Bohnen würde ich extra abkochen und dann hinzugeben... usw. Ich habe gewürfelte Paprika und Tomaten nach 10 Minuten hinzugegeben und alles bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen.
Kurz vor Ende der Garzeit den geriebenen Ingwer und Knoblauch sowie die gehackte Petersilie hinzufügen, mit Salz und Pfeffer nach Belieben abschmecken und nochmal leicht köcheln lassen.

Guten Appetit!

TIPP: Die Dose Kokosmilch am Tag zuvor in den in den Kühlschrank stellen. Das Kokoswasser trennt sich von der Kokoscreme, die man dann einfach oben abschöpfen kann. Natürlich kann man auch die ganze Dose verwenden, dann ggf. ein bisschen weniger Brühe nehmen. Ich nehme das Kokoswasser  und mische es mit Mineralwasser und Minze oder friere es als Würfel ein und nutze es später.

Donnerstag, 27. November 2014

...diese Woche habe ich leider keine Kiste für mich...

Wie in meinem Post gestern erwähnt bin ich seit 4 Wochen krank und krank sein NERVT einfach unglaublich.
Ich lasse mit dem Essen nach, wenn ich nicht mehr zu Sport gehe und mich mies fühle. Eigentlich sollte man ja grade dann bei der Wahl seiner Lebensmittel vorbildlich sein. Schließlich weiß ich ganz genau, wie gut es mir geht, wenn ich mich gesund ernähre!
Aber ich habe keine Lust und Kraft zu kochen und außer mir kocht zu Hause leider niemand gesund. Noch dazu eine Arbeitswoche von acht bis acht und wer stellt sich schon gerne um halb neun noch in die Küche wenn man eigentlich nur schlafen möchte... Es ist vertrackt, aber ich erkenne mein Problem. Ich habe noch keine Lösung, aber zumindest kenne ich den Weg dorthin.

Aus dem Grund - und weil mein Kühlschrank noch voll ist mit gesunden Sachen - habe ich keine Kiste bestellt. So kommt es dann auch, dass ich bisher diese Woche nicht ein einziges Rezept habe, dass ich zum Besten geben kann. Denn (und Extrem-Paleo-Fanatiker halten sich jetzt besser die Augen zu) es gab nur Fast Food und belegte Brötchen sowie ein absolutes Gemüse Defizit...


Nächste Woche wage ich mich wieder an den Sport und bin zuversichtlich, dass alles besser wird. Drückt mir die Daumen!




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Mittwoch, 26. November 2014

Abnehmprojekt: 100 Tage - Der Showdown.

Nachdem ja der Showdown des Abnehmprojekts nicht nach 8 Wochen stattgefunden hatte, gab es bislang keinen weiteren Beitrag zum Fortschritt (oder Rückschritt?) des Projektes.
Von meinem kleinen "Jeanserfolg" hatte ich ja Mitte November berichtet und da heute ein besonderer Stichtag ist - 100 Tage Abnehmprojekt und "Back to Paleo" seit dem 18.8. - ist nun die Stunde der Wahrheit gekommen.

Ich war die vergangenen 4 Wochen wiedermal krank und konnte so gut wie keinen Sport machen  Dank diverser Entzündungen im Körper verbunden mit Antibiotika und der gruseligen Aussicht auf eine OP, um die ich ZUM GLÜCK erst Mal herum gekommen bin *Muskeln adé!*wink*. Deshalb habe ich mich gegen ein offizielles Messen entschieden und kann euch somit hier nur meine Abnahme in Kilo und meinen geschrumpften Bauchumfang bieten.

Achtung, Trommelwirbel *oder Trauermarsch*:

Abnahme: 6,5 kg
Bauchumfang: von 94,5cm auf 87 cm = - 7,5 cm
Körperfettanteil: ???
Kleidergröße: 42-44 auf 40 - Das entspricht quasi einer Abnahme von 9-10 Kilo, demnach MÜSSEN Muskeln dazu gekommen sein. *freu*

Also, das ist für die Zeit ein gutes aber sicherlich kein Traumergebnis. Jedoch fühle ich mich (abgesehen vom ständigen krank sein) gut. Meine Klamotten passen wieder (hier und da zwickt es noch, aber das vergeht auch noch) und ich bin in der Hinsicht ganz zufrieden. Ich nehme an, dass ich auch ein wenig Muskeln aufgebaut habe, denn wie oben geschrieben, entspricht die Kleidergröße eher einer Abnahme von 9,5 Kilo. Also Daumen hoch, was das gefühlte Gewicht betrifft!!

Nun folgt, in alter Manier, eine versuchtes Fazit der 100 Tage:

Disziplin
Ist, um es mal deutlich zu sagen: unter aller Sau. Hätte ich mich 100% an Paleo gehalten, dann wäre das Ergebnis oben sicherlich wesentlich besser ausgefallen. Ich schätze von den insgesamt 100 Tagen, war ich 50 Tage 100% Paleo, 30 Tage 50-75% Paleo und 20 Tage so ganz und gar nicht Paleo. Der Schnitt ist nicht besonders, nix worüber man sich freuen könnte und mein Anspruch an mich selbst ein anderer... Ich mag Paleo im Sinne von gesunder, ausgewogener, nachhaltiger, regionaler und artgerechter Ernährung. Das vergesse ich leider nur zu oft oder räume anderen Dingen eine höhere Priorität ein.

Wiegen und Messen
Das Wiegen hat mir anfangs sehr, aber zum Schluss gar nicht mehr gefehlt. Jetzt wo ich auf der Waage war, reicht es auch wieder und ich habe den Schatz gebeten, die Waage wieder zu verstecken. Es ist tatsächlich schönes, wieder plötzlich in alte Kleidung zu passen oder zu merken, dass man den Gürtel ein Loch enger stellen kann. Vor der Waage nämlich hatte ich die letzten Wochen ganz schön Respekt. Ich fühlte mich ja eigentlich ganz gut mit meinem Körper und soll ich das nun zerstören durch eine blöde Zahl auf diesem Foltergerät? Dauerhaft verzichten? Nein. Aber alle 100 Tage wiegen ist doch ein ganz guter Schnitt ;-)
Mein Bauchumfang hingegen hat mich umgehauen... -7,5cm ist schon toll. und wohl auch ein Grund sich richtig zu freuen.

Sport
Bis ich krank wurde: Bombe! Ich fühle mich fit, war bei den Übungen gut und merke dass ich immer besser werde, vor allem in Punkto Gewichtheben. Liegestütze gingen schon wieder ohne Knie aufstützen und Burpees machten Spaß (ja ich weiß, ich bin komisch, aber es ist tatsächlich so!) 4-5 Trainings in der Woche auf die ich mich jedes Mal freute (und jetzt schon wieder freue!). Hätte mir vor 10 Jahren jemand gesagt, dass ich das heute schreibe, ich hätte laut losgelacht. Zum Glück kann man sich ändern!

Geduld
Naja, wenn man bedenkt wie ich die letzten Wochen gegessen habe, dann dürfte ich mich gar nicht beschweren. Tue ich auch nicht. Der Vorsatz für die nächsten 100 Tage bleibt. Und mein Mantra:
Geduld und Optimismus... Geduld und Optimismus...

In diesem Sinne geht's natürlich weiter mit Paleo... und allem Pipapo!


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Freitag, 21. November 2014

Rezept: Lachs & Rosenkohl mit Currynote

Es ist schon ein paar Wochen her, da erzählte mir eine Bekannte im Outdoorgym Sportkurs, sie hätte Rosenkohl mit Curry gegessen. Das spukte eine Weile in meinem Kopf herum und jetzt ist es so weit. Ich habe das mal in die Tat umgesetzt.
Es war ungewohnt den Rosenkohl so zu essen, aber sehr lecker. Probiert es aus und entscheidet selbst.

Lachs & Rosenkohl mit Currynote


2 Lachsfilets (à 250g)
500g Rosenkohl
1 Knoblauchzehe
1 rote Zwiebel
2 TL Curry
2-3 TL Salz
1 TL Kurkuma
4 EL Limettensaft
3 TL Kokosöl

Den Rosenkohl putzen, also Stängel abschneiden und wenn nötig die obersten Blätter entfernen. Dann am Stiel einmal längs einschneiden. Diesen Trick hab ich von meiner Mutter, so werden sie schneller gar. Dann in einen Topf mit kochendem Wasser mit 1 Teelöffel Salz geben und für ca. 15 Minuten kochen lassen. Anschließend abgießen und abkühlen lassen. wenn der Kohl kühl genug ist (man kann das natürlich auch schon am Vorabend vorbereiten) die Köpfchen halbieren. Auch hier ist der vorherige Schlitz praktisch.
Die Lachsfilets abwaschen und trocken tupfen. Die fein gehackte (oder gepresste) Knoblauchzehe, 1 Teelöffel Curry, einen halben Teelöffel Kurkuma und 1 TL Salz sowie etwas Pfeffer in den Lachs einreiben (nur auf der Seite ohne Haut).
Eine Pfanne mit 2 TL Kokosöl erhitzen und das Lachsfilet zuerst auf der Hautseite, dann von der anderen Seite auf mittlerer Hitze braten und zwischendurch mit zwei Löffeln Limettensaft ablöschen. Die Bratdauer hängt sehr von der dicke es Filetstückes ab, ca. 5-6 Minuten von jeder Seite mindestens.
Derweil in einer weiteren Pfanne den verbliebenen Teelöffel Kokosöl erhitzen, die Zwiebel vorher in feine Würfel hacken und dann im heißen Fett dünsten. Anschließend die Rosenkohl-Hälften hinzu geben, sowie 1 TL Curry, 1/2 TL Kurkuma und 1 TL Salz (oder nach Belieben mehr/weniger) darüber versteilen. Noch 2-3 EL Limettensaft hinzufügen und das ganze kurz erhitzen und anbraten.

Donnerstag, 20. November 2014

... Achtung, grüne Kiste!

Hier ist kurz und knapp meine Lieferung diese Woche.
Es ist ein Wirsing dabei, da freue ich mich schon drauf. Und wieder Endiviensalat... schmakofatz!


Dienstag, 18. November 2014

Rezept: Schweinefilet im Speckmantel

Mit dem trüben Regenwetter kommt auch die Lust auf deftige Speisen und dem habe ich vergangenen Sonntag mit diesem leckeren Rezept genüge getan. Draußen regnete es trist vor sich hin und drinnen war ein herrliches Schweinefilet im Ofen. Einfach nur lecker. Den Tag über habe ich mich vor dem Schreibtisch gedrückt und statt dessen Advents- und Weihnachtsdeko gebastelt. Unsere Wohnung sieht langsam schon recht weihnachtlich aus und ich bin bereits total in Weihnachtsstimmung. Nur wenn ich an die ganzen Geschenke denke, die ich noch kaufen muss... dann eher nicht so.
So, hier aber nun das Rezept:

Schweinefilet im Speckmantel


500g Schweinefilet
8-10 Scheiben Bacon
4 EL Olivenöl
2 Zweige Rosmarin und
1 Hand voll frischer Oregano
(ergibt ca. 2 EL gehackte Kräuter)
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
2 rote Zwiebeln
150ml Rotwein
2 Rosmarin Zweige
2 TL und 2 EL Honig


Die frischen Kräuter sowie eine Knoblauchzehe fein hacken. Das Schweinefilet von Sehnen und Fett befreien. In der Pfanne das Filet mit dem Olivenöl übergießen, dann die gehackten Kräuter und die Knoblauchzehe sowie die zwei Teelöffel Honig darüber verteilen und mit etwas Salz und Pfeffer in das Fleisch einarbeiten. Ich musste das Filet einmal in der Mitte teilen, damit es in meine Backofenpfanne passt.
Auf  einem Brettchen die Scheiben Bacon (Anzahl je nachdem wie breit die Scheiben sind) auslegen. Das Filet auf den Bacon setzen und einmal rundherum einwickeln. Bei mir waren es je Stück Filet 5 Scheiben.
Das Filet dann gut 1 Stunde ruhen lassen. Es ist auch möglich, das Filet schon am Vorabend vorzubereiten und über Nacht durchziehen zu lassen. Dazu das Filet in Frischhaltefolie einschlagen.

Für die Zubereitung den Backofen auf 60°C vorheizen.
Die Pfanne, in der noch der Rest Olivenöl und ein paar Kräuter-/Knoblauchreste sind, auf den Herd stellen und auf mittlere bis hohe Hitze bringen. Ggf. noch etwas Olivenöl hinzufügen. Dann das Filetstück in die Pfanne geben und rundherum anbraten, der Speck sollte dabei schon etwas kross werden - ca. 8 Minuten hat dieser Schritt bei mir gedauert. Die Zwiebeln vierteln und die verbliebene Knoblauchzehe mit der flachen Seite des Messers platt drücken. Alles zusammen mit Rosmarinzweigen in den letzten Minuten noch in die Pfanne geben, mit ca. 75ml des Rotweins ablöschen.
Dann die Pfanne vom Herd direkt in den warmen Backofen stellen und dort für 20-25 Minuten ziehen lassen. Nach etwa 10 Minuten, das Fleisch einmal wenden. Wer keine Pfanne hat, die in den Backofen darf, muss eine Auflaufverwenden und umfüllen. Am besten diese vorab in den Backofen stellen und vorheizen, damit die Temperatur erhalten bleibt.

Falls ihr ein Fleischthermometer verwendet: Das innere ist schön rosa bei ca. 60°C Kerntemperatur.

Nach Ende der Garzeit die Pfanne aus dem Backofen holen. Das Fleisch herausnehmen und warmstellen. Den Sud mit den Zwiebeln auf hoher Hitze zum kochen bringen. Mit dem restlichen Rotwein und zwei EL Honig ablöschen und reduzieren. Den Rosmarin aus der Soße nehmen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Sud mit den Zwiebeln zum Fleisch servieren.
Wer geschmorte Zwiebeln gerne mag, kann natürlich auch mehr als zwei Zwiebeln verwenden, wir hätten gerne noch ein paar mehr gehabt, so lecker wars.

Dazu gab es Karotten-Sellerie Püree und Broccoli.

Sonntag, 16. November 2014

Rezept: Paleo Apfel-Mandel-Kuchen

Trotz Erfolg und jetzt wieder halbwegs passender Jeanshosen, bin ich im Moment bin ich nicht wirklich brav... das ärgert mich wirklich, weil ich merke, dass es mir auch wieder schlechter geht. Also jetzt nicht dramatisch, aber ich schlafe schlechter, habe Zahnfleischentzündungen, mehr Pickel und merke das ich nicht so voller Energie stecke wie vorher. Ich werde das beobachten und hoffentlich die richtigen Konsequenzen ziehen (also konsequent sein...)
Genug gejammert. Warum ich euch das erzähle: Vor etlichen Tagen habe ich diesen Kuchen gebacken. Das war einer dieser Momente, wo ich zwar unbändigen Hunger auf etwas Süßes hatte, mich aber noch beherrschen konnte und Paleo treu geblieben bin. Zufällig war da auch noch Sonntag und da passt so ein Kuchen ja prima.

Hier also das Rezept:

Apfel-Mandel-Kuchen

für eine 18cm Springform

4 Eier (L)
200g gemahlene Mandeln
25g gehackte Mandeln
30g Butter
2 EL Honig
1 Priese Salz
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
3 mittlere Äpfel

für die Mandelhaube
50g gehackte Mandeln
4 EL Honig
1/2 TL Zimt

Die Eier trennen und die Eigelb mit dem Honig schaumig aufschlagen. Dann die vorher geschmolzene Butter hinzugeben und die gemahlenen und gehackten Mandeln sowie das Backpulver unter rühren. Die Eiweiß mit einer Preise Salz steif schlagen und ganz zum Schluss unterheben, das macht den Kuchen schön fluffig.
Die Springform gut einfetten und die Masse gleichmäßig verteilen.
Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen, dann in Spalten schneiden. Nach Belieben den Kuchen belegen.
In einem kleinen Topf die gehackten Mandeln mit dem Honig und dem Zimt vermengen und zum Schluss auf dem Kuchen verteilen.
Die Form kommt dann bei 180° für ca. 30-35 Minuten in den Ofen. Mit den Mandeln aufpassen, die verbrennen sehr leicht. Gegebenenfalls den Kuchen mit etwas Alufolie abdecken (war bei mir nach ca. 20 Minuten nötigt, und ich war schon ein bisschen spät dran, wie ihr seht).





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Freitag, 14. November 2014

Rezept: Fischfilets Paleo-Art Bordelaise

Heute mal traditionell mit Fisch am Freitag.
Wer kennt sie nicht, die Schlemmerfilets von der beliebten Marke mit dem Käpt'n. Leider nicht Paleo. Also habe ich mich an einer Bordelaise Variation versucht, die zwar nicht knusprig wurde aber dafür phantastisch geschmeckt hat.
Übrigens funktioniert diese "Kruste" auch auf Hähnchenfilet, das habe ich bereits ausprobiert!

Fischfilets Paleo-Art Bordelaise



4-5 Seelachsfilets oder Fischfilets nach Wahl
1 rote Zwiebel
2 EL Mandelmehl
2 EL Weißer Balsamico
60g Butter
2 EL Zitronensaft
2 EL 8 Kräuter Mischung (TK) oder frische Kräuter hacken: Schnittlauch, Dill, Petersilie
Salz

Die Butter schmelzen und zusammen und die Zwiebel fein würfeln. Beides mit den restlichen obigen Zutaten zu einer Masse verrühren. Achtung, das Mandelmehl quillt noch auf, ähnlich wie Paniermehl. Mit Salz abschmecken.
Die Fischfilets (in meinem Fall waren sie gefroren, es geht aber auch mit frischen - dann die Garzeit entsprechend verkürzen) in eine ganz leicht gefettete Auflaufform legen. Die Masse darauf verteilen und dann ab in den Backofen für ca. 20 Minuten bei 200°C.

Als Beilage gab es bei uns gedünsteten Spitzkohl und Möhren-Pastinaken Püree.







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Donnerstag, 13. November 2014

...gesunde Donnerstagslieferung

Heute ist ein GUTER TAG! *freu* Ich habe heute eine Jeans an, in die ich im Februar zuletzt hineingepasst habe. Endlich ein Ziel erreicht! *high five an mich selbst*
Na gut, meine Plauze hängt noch etwas über und sie könnte etwas lockerer sitzen, aber dennoch bequem genug um damit arbeiten zu gehen.
Und das obwohl ich die letzten Wochen nicht sehr konsequent war... Ich freue mich trotzdem sehr.

Heute gibt's mal wieder eine Kiste von mir und entsprechende Vorschau um ein bisschen Appetit zu machen.
Ich habe mir eine Süßkartoffel mitbestellt. Ich habe die Knolle echt schon in vielen Variationen ausprobiert. Gestampft, Gekocht, als Gratin, als Fritten... aber bisher hat sie nie geschmeckt.
Ich gebe ihr nochmal eine Chance. Ansonsten ist nichts spezielles dabei,  das Übliche "Alltagsgemüse":


Montag, 10. November 2014

Rezept: Ei-Auflauf mit Hack und Spinat

Nachdem es letzte Woche etwas ruhiger war hier im Blog, starte ich diese Woche vernünftig und mit neuem Elan. Ich hatte letzte Woche leider ein Problem mit meiner Schulter und konnte nicht mal ein Messer ordentlich halten. Sowas wünsche ich echt keinem! Also, los geht's heute mit einer neuen Variante fürs Frühstück. Bestimmt kann man das auch einfach in Muffins abfüllen. Ich habe mich allerdings für die Auflaufform entschieden.


Ei-Auflauf mit Hack und Spinat


6 Eier (L)
250g Spinat, gehackt
400g Gehacktes
1 Zwiebel
1-2 EL Öl zum Anbraten
Salz, Pfeffer, Muskat
1 Knoblauchzehe (optional)

Das Gehacktes würzen und in einer Pfanne krümelig anbraten. Derweil in einer Schüssel die Eier aufschlagen und verquirlen. Wenn das Gehacktes gar ist, dieses zu den Eiern geben und unterrühren. Falls ihr TK Spinat verwendet, diesen in der Pfanne auftauen, frischen Spinat kurz in der Pfanne dünsten, sonst ist das Volumen zu groß für die kleine Auflaufform. Die Zwiebel (und die gehackte Knoblauchzehe) hinzugeben und mit andünsten.
Die Hackfleisch-Ei Mischung in die leicht gefettete Auflaufform geben und den aufgetauten TK Spinat oben auf der Masse verteilen.

Das Ganze wandert dann für ca. 20 Minuten (bis das Ei gestockt ist) bei 180°C in den Backofen.


Donnerstag, 6. November 2014

... gesunde Lieferung ist wieder da!

Wie immer am Donnerstag meine kleine Rezeptvorschau. Die Kiste ist wieder gut gefüllt und lässt spielraum für leckere Rezepte und gesunde Abendessen.

Diese Woche gibt es Mangold, Sellerie und Kohlrabi. Der obligatorischeKürbis darf natürlich nicht fehlen!


Dienstag, 4. November 2014

Bürorezept der Woche: Broccoli-Thunfisch Salat

Ich merke langsam, dass sich viele meiner Bürorezepte um Thunfisch drehen. Mit fällt das im Alltag gar nicht so auf, denn oft gibt es ja auch Reste vom Vortag oder anderweitig gekochtes und ein- zweimal in der Woche Thunfisch finde ich jetzt nicht so schlimm... Aber ggf muss ich da meine grauen Rezeptzellen etwas mehr anstrengen, um demnächst noch etwas Vielfalt in die Büroküche zu bringen, damit ihr nicht denkt, ich kann nur .
Also auch heute gibt es, ihr werdet es nicht glaube: Ein Rezept mit Thunfisch.

Ich hatte mir alles auf den Teller geladen, aber da waren meine Augen größer als mein Magen. Hab nur ca. 2/3 geschafft, den Rest habe ich in eine Dose gefüllt und für später oder morgen in den Kühlschrank gestellt.

Broccoli-Thunfisch Salat


1 Portion für viel Hunger

300g Bio Broccoli TK
1 Dose Thunfisch
2 Tomaten
3 TL homemade Mayo
Salz, Pfeffer


Den tiefgefrorenen Broccoli in einer Schüssel mit Deckel, bedeckt mit heißem Wasser in der Mikrowelle für ca. 4 Minuten auf höchster Stufe garen.
Derweil die Tomaten in Stücke schneiden und mit dem Thunfisch in einer Schüssel zum vermengen bereit halten. Wenn der Broccoli gar ist, das Waser abgießen und dann in kleine Röschen schneiden.
Anschließend zu dem Thunfisch und den Tomaten geben und zusammen mit der Mayo, Salz und Pfeffer verrühren.

Einfach. Schnell. Lecker.

Samstag, 1. November 2014

Tipps & Tricks ...Frühstücksideen für Vielbeschäftigte

... Was isst man, wenn man keine Zeit hat zu Hause ein Frühstück zuzubereiten? Oder wie ich, morgens um 7.00 Uhr zum Sport geht und dann im Büro frühstücken muss? Gute Vorbereitung ist bei einer Ernährung nach Paleo oft das A und O und grade beim Frühstück finde ich es manchmal noch schwierig, hier nicht der Versuchung vom "Bäcker um die Ecke" zu erliegen und sich schnell was auf die Hand zu holen.

Ich habe hier in den letzten Wochen mal meine Frühstücke gesammelt, um euch einige Ideen zu geben. Manches wiederholt sich, einiges ist euch sicherlich nicht neu, aber ich hoffe, ich kann euch so ein paar Inspirationen geben, wie man auch aus der (Butterbrot)Dose ein vollwertiges und nachhaltiges Paleo Frühstück hinbekommt.



Muffin mit gekochten Eiern und Gemüse
Protein: Gekochtes Ei, Nüsse
Gemüse: Tomate (oder Möhre, Gurke, Paprika)
Fette: Nüsse (Frühstücksmuffin)

  • Ganz einfach
  • nicht viel Vorzubereiten
  • Eierkochen kann jeder
  • benötigt keine besondere Kühlung
Link zu Rezept
Eieromelette mit verschiedenen Belägen
Protein: Ei, Schinken
Gemüse: Sellerie
Fette: Mayonnaise

  • Vorbereitung am selben Morgen nötig
  • Vielfältig belegbar
  • bei der Mayo und dem Omelette darauf achten, dass es nicht zu lange ungekühlt bleibt
Link zum Rezept
Eiermuffins in verschiedenen Varianten
Protein: Ei, Bacon
Gemüse: nach Belieben
Fette: Baconfett

  • Vorbereitung geht auch am Vorabend oder Vortag halten sich nach meiner Erfahrung ca. 1-2 Tage im Kühlschrank
  • Vielfältige Mischung von verschiedenen Gemüsesorten
  • sollten nicht so lange ohne Kühlung bleiben
Link zum Rezept
Pfannkuchen to go
Protein: wenig, nur Ei im Pfannkuchen
Gemüse: keines, dafür aber Obst
Fette: Kokosöl und Kokosmilch

  • Vorbereitung am Vortag notwendig (z.B. sonntags ein paar mehr machen)
  • Pfannkuchen auskühlen lassen, Obstsalat separat verpacken oder Apfelmus nehmen
  • Schmecken am Besten wenige Sekunden aufgewärmt aus der Mikrowelle
Link zum Rezept

Kokosmilch mit Obst und Nüssen
Protein: eher wenig / Nüsse
Gemüse: keines, dafür Obst nach Wahl
Fette: Nüsse, Kokosmilch

  • Ganz einfach
  • mit Vorbereitung (Zuhause schnibbeln)
  • ohne Vorbereitung (auf der Arbeit schnibbeln)
  • Tipp: Kokosmilch aus dem Kühlschrank ist schön fest (fast wie Joghurt)

Donnerstag, 30. Oktober 2014

... grüne Kiste der Woche

Juchuuu, mein Gemüse ist da.
Blumenkohl und Romanesco kennen wir inzwischen. Aber die Steckrübe hab ich dieses Jahr das erste Mal in der Kiste. Seid gespannt, was ich daraus zaubere.
Außerdem eine riesige Pastinake. Da bekommt man gleich Hunger *mjam*



Mittwoch, 29. Oktober 2014

Rezept: Apfelrotkohl

Einen halben Rotkohl hatte ich noch im Kühlschrank, da musste schnell was mit gekocht werden, damit der nicht verkommt. Also hab ich mich an einem Apfelrotkohl versucht und es ist ganz gut geworden. Den habe ich dann eingefroren und zu den nächsten Rouladen wird der wieder aufgetaut und aufgewärmt. Selbst gemachten Rotkohl gab es früher auch zu Hause, da konnte ich meiner Mutter über die Schulter schauen. Rezepte gibt es dazu massig im Internet, meines ist also nur eines von vielen. Ich hoffe, es schmeckt euch.

Apfelrotkohl


für 2 Portionen

1/2 Rotkohl
1 säuerlicher Apfel (Boskoop)
1 EL Schweineschmalz
200ml Apfelsaft
300ml Wasser
2-3 Wacholderbeeren
1 Lorbeerblatt
2-3 Nelken
Salz

Den Rotkohl in feine Streifen schneiden oder raspeln. Den Apfel schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Das Schmalz in einem Topf erhitzen und die Äpfel darin kurz andünsten. Dann die Rotkohlstreifen hinzugeben und mit Wasser und dem Apfelsaft aufgießen. Wenn der Rotkohl etwas eingekocht ist, die Wacholderbeeren, Nelken und das Lorbeerblatt hinzugeben. Bei geringer Hitze mit Deckel ca. zwei Stunden vor sich hin köcheln lassen. Achtung, sollte die Hitze zu hoch stehen, verdunstet das Wasser zu schnell und es könnte anbrennen. Dann einfach noch etwas Wasser hinzugeben. Natürlich kann man auch kürzer kochen, wenn man es mit etwas mehr "Biss" mag.





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Dienstag, 28. Oktober 2014

Bürorezept der Woche: Paprikaboote mit Eiersalat

Die Woche habe ich voll Power gestartet und bin voll motiviert es ohne kleine Sünden bis zum Wochenende durchzustehen. Sonntag habe ich einiges vorgekocht, was aber heute mal nicht zum Einsatz kommen soll. Denn schließlich geht's Dienstags darum, etwas auf den (Schreib)tisch zu zaubern, dass man ohne viel Vorbereitung mal eben im Büro machen kann.
Lecker Schmecker gab's also heute Mittag diese kleinen Paprikaboote mit Eiersalat. Die Eier hatte ich zu Hause vorgekocht und mir eine Portion Mayo mit zur Arbeit genommen. Zubereitung geht auch ganz schnell und hier kommt auch schon das Bürorezept der Woche:


Grüne Paprika gefüllt mit Eiersalat


2 grüne Spitzpaprika
2 gekochte Eier
1 Tomate
1 EL homemade Mayo
Salz, Pfeffer

Die Spitzpaprika der Länge nach halbieren und putzen. Die Eier fein würfeln ebenso wie eine Hälfte der Paprika. Alles mit Mayo, Salz und Pfeffer verrühren und dann den Salat in die Paprikahälfen füllen und abbeißen.

Schnell. Einfach. Lecker.





Schlaue Rezepte für's Büro gibt's immer dienstags?
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Montag, 27. Oktober 2014

Rezept: Rotkohl-Romanesco Gemüse mit Hähnchen

Ich muss mir unbedingt etwas überlegen wegen meiner Bilder im Blog. Mit einer Handykamera die Gerichte zu fotografieren ist zwar zweckgemäß aber nicht unbedingt schön. So könnt ihr bei diesem Gericht leider nicht die wunderbaren Farben bewundern, die es so appetitlich machen und so wunderbar sind. Geschmeckt hat es aber trotzdem. Meine liebe Freundin und Uni-Mitstreiterin hat davon gekostet und es für gut befunden, also hier für euch die Farbexplosion auf dem Teller!

Rotkohl-Romanesco Gemüse mit Hähnchen


1 Kopf Romanesco
1/2 Kopf Rotkohl
2 rote Zwiebeln
200ml Brühe
100ml weißer Balsamico
Kokosöl zum Anbraten
Salz, Pfeffer, Muskat

400g Hähnchenbrust
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß Pulver

Den Romanesco in kleine Röschen teilen und waschen. Den Rotkohl teilen, in feine Streifen schneiden und ebenfalls waschen.
Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und den Romanesco für 5 Minuten im sprudelnden Wasser kochen, dann abgießen. Den Romanesco vorzukochen hilft, dass er schneller gar ist und dabei nicht die rote Farbe des Rotkohls annimmt.
In einem großen Topf das Kokosöl erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten. Mit dem Balsamico ablöschen und den Rotkohl hinzugeben. Die Brühe hinzufügen und den Rotkohl ca. 20 Minuten einkochen lassen. Anders als beim klassischen Rotkohl darf der Kohl ruhig noch etwas Biss haben. Nach 20 Minuten den Romanesco hinzugeben und alles zusammen nochmal aufkochen lassen und zum Schluss etwas frisch gemahlenen Muskat darüber streuen.

Während der Rotkohl kocht, in einer Pfanne Öl erhitzen. Die Hähnchenfilets säubern, auf Wunsch halbieren. Dann Salzen, pfeffern und mit dem Paprikapulver würzen. In die Pfanne geben und von beiden Seiten bis Sie gar sind anbraten.

Alles zusammen servieren.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Rezept: Kürbislasagne

Die Kürbisphase reißt nicht ab. Es lag noch ein großer Butternuss Kürbis im Regal und der wurde heute verarbeitet. Laut dem Mann im Haus schmeckt die Lasagne ohne Käse überraschend gut und er hat zwei Portionen verdrückt. Das ist ein gutes Zeichen. *freu*
Ansonsten geht morgen die neue Woche los und ich muss mich diese Woche echt mal am Riemen reißen. Die letzte Woche war nicht komplett verloren, aber ich kann nicht behaupten 100% Paleo gelebt zu haben... Noch drei Wochen bis zum Wiegen und das soll schließlich auch ein positives Ergebnisse zeigen.
Jetzt aber genug von mir und hier kommt das Rezept:

Kürbislasagne



1/2 Butternut Kürbis
400g Rindergehacktes
125g Speckwürfel
1 Gemüsezwiebel
2 EL Griebenschmalz
2 Dosen geschälte Tomaten
4 EL Tomatenmark
1TL  Oregano
1TL Rosmarin
Salz, Pfeffer

Den rohen Kürbis in zwei Hälften teilen, entkernen und das Ende mit dem Strunk abschneiden, dann in dünne Streifen hobeln, bis der "ausgehölte" Teil beginnt.

In einer Pfanne das Schmalz schmelzen und die zuvor in Würfel gehackte Zwiebel glasig andünsten. Dann die Speckwürfel und das Rindergehacktes hinzugeben, salzen, pfeffern und krümelig anbraten.
Wenn das Fleisch nicht mehr rosa ist, die Tomaten hinzugeben (falls die Tomaten nicht schon gehackt sind, diese vorher noch in kleine Stücke schneiden. Dann das Tomatenmark einrühren und die gehackten Oregano und Rosmarin einrühren. Dann alles einmal kurz aufkochen lassen.
Eine Auflaufform leicht einfetten und eine Lage Kürbisstreifen hineinlegen. Darauf eine Lage der Hackfleisch-Tomaten Soße und wiederum eine Lage Kürbis schichten. Das ganze wiederholen, bis die Form voll ist. Mit einer Schickt Soße abdecken.
Die Lasagne für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 180°C Umluft den Kürbis garen.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Rezept: Möhren-Fenchel-Gemüse mit Lachs

Fenchel ist ein Gemüse, bei dem ich erst mal nicht so recht wusste, was ich damit anfangen sollte. Laut dem Schatz schmeckt es immer irgendwie nach Medizin. Mich erinnert es an Hustenbonbons und ich glaube nicht, dass es Fenchel mal bei meinen Eltern zu Essen gab. Also auch keine Rezepte aus der Kindheit, die ich umwandeln könnte. Aber genug Inspiration aus dem Internet um daraus meine eigene Kreation zu machen.

Ich denke, ich habe eine gute Verwendung dafür gefunden und sogar dem Schatz hat es geschmeckt. Trotz Medizinassoziation...


Möhren-Fenchel-Gemüse mit Lachs


für zwei Portionen

zwei Lachsfilets
2 EL weißer Balsamicoessig
2 Fenchelknollen
400g Möhren
2 TL Kokosöl
3 Mandarinen (nur den Saft)
Salz, Pfeffer

Den Fenchel in dünne Streifen schneiden und auch die Möhren schälen und in feine Streifen zerteilen. Ich habe die Möhren dazu erst längs in Scheiben gehobelt und anschließend gestiftelt, das geht einfacher. Die Mandarinen auspressen und den Saft beiseite stellen, den (aufgetauten) Lachs abspülen, trocken tupfen, Salzen und Pfeffern.
In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und den Fenchel und die Möhren darin anbraten, dann mit dem Balsamicoessig und dem Saft der Mandarinen ablöschen und etwa 5 Minuten köcheln lassen, das Gemüse muss noch nicht gar sein.

Zwei große Stücke Alufolie an den Kanten etwas hochbiegen (damit gleich nichts ausläuft) und das Möhren-Fenchel-Gemüse auf die zwei Folien verteilen, den Sud noch in der Pfanne belassen. Den Lachs jeweils auf das Gemüse setzen und anschließend mit dem Sud übergießen. Die Alufolie zu kleinen Päckchen zusammenfalten und für ca. 15 Minuten bei 180°C im vorgeheizten Backofen auf einem Blech garen.


Dienstag, 21. Oktober 2014

Bürorezept der Woche: Apfel-Thunfisch Salat

Diese Woche wieder mal ein Rezept ohne die Mikrowelle, die ja manche Paleolaner ablehnen. Zu Hause habe ich auch keine mehr - in der neuen Küche war einfach kein Platz dafür. Wir kommen jetzt schon ein halbes Jahr ohne aus und es gibt nur wenige Momente, wo ich sie vermisse - und das sind meistens keine Paleo-Momente (mhhh...frisches Popcorn). Für den Fall der Fälle steht sie ja im Keller und kann wieder hervor geholt werden.
Der Salat ist auch keine kulinarische Neuheit, aber lecker ist es alle Male!

Apfel-Thunfisch Salat



1 Dose Thunfisch
1/3 Stange Porree
1 Apfel
2 EL Homemade Mayo
1 TL Currypulver
Salz, Pfeffer

Zuerst den Porree waschen und in Ringe schneiden (den grünen oder den weißen Teil benutzen, je nach Geschmack). Den Apfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden, Thunfisch abtropfen lassen und alles in einer Schüssel mit Mayo und Curry vermengen.  Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.


Schnell. Einfach. Lecker.

Info: Die hausgemachte Mayo mache ich nach einem Rezept von The Clothes Make The Girl: Homemade Paleo Olive Oil Mayo und ist mir bisher noch nie misslungen. Sie hat auch ein wunderbares Video als Anleitung auf dieser Seite. Allerdings verwende ich 1/4 Cup weniger Olivenöl und mache das ganze mit meinem elektrischen Pürierstab.


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Montag, 20. Oktober 2014

Abnehmprojekt: Finale - aus Mangel an Disziplin leider verschoben -

Soooo meine lieben Leser...
8 Wochen Abnehmprojekt sind vorüber. Finale sollte dieses Wochenende sein und ich muss euch leider enttäuschen, wenn ihr auf großartige Ergebnisse, Feuerwerk, Luftsprünge und Freudentränen gehofft hattet.
Ich trau mich nicht auf die Waage und deshalb hab ich mich entschieden nochmal 4 Wochen dran zu hängen. Zwar entfällt das "Sondertraining" vom Abnehmprojekt, aber mich hindert ja nichts daran, die 100% Paleo-Phase entsprechend auszudehnen. Wiegen und BIA Messung findet dann um den 15. November statt. Was gibt es also bis hierhin zu berichten:

Geduld & Disziplin
Die schlechte Nachricht und auch der Grund warum ich Waage und BIA-Messung scheue: Ich habe die Woche nach Den Haag (also Woche 7 des Abnehmprojekts) zu viel gesündigt. Also... eigentlich war über die Woche gesehen auch sehr viel gesundes Paleo dabei, aber insgesamt halt absolut nicht einem Abnehmprojekt würdig.
Wollt ihr die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit? ...hier kommt der Kalorienstriptease: Laugenbrezel, Mars Riegel, Pommes mit Schaschlik, Starbucks Caramel Latte Macchiato, Snickerseis, Sonntagfrühstück mit Weizenbrötchen UND einem Croissant, Holländischer Nougat, Spaghetti Bolognese und bestimmt noch ein paar Kleinigkeiten, die ich vergessen habe.
 *Schlimm. Disziplinlos. Schande über mein Haupt. ...schäm*  Immerhin: Früher hätte ich das an ein bis zwei Tagen verdrückt. (Jaja... Man kann sich alles auch schön reden...)

Und die Geduld? Im Moment ganz gut. *hab ich das wirklich eben geschrieben?*
Naja, ich will natürlich immer noch am besten gestern wieder so schlank sein, wie vergangenes Jahr, oder in meinen kühnsten Träumen sogar noch schlanker. Aber im Moment komme ich gut damit klar, dass es einfach nicht so schnell geht. Es dauert. Und ich bin ja selbst schuld, dass ich mich nicht am Riemen reißen konnte und mir nun selbst noch 4 weitere Wochen verschreibe.

Sportlichkeit
Die gute Nachricht: Sportlich war ich, aber das macht's nicht wieder wett sondern zeigt nur, dass Sport inzwischen "normal" ist und seit Woche 8 bin ich auch wieder im Paleo-Modus, voll dabei, ohne schummeln und Ausreden.
4x Crossfit 1x Laufen jeweils in Woche 7 und 8. wobei das Training mit Outdoorgym etwas leiden musste, da ich fast zwei Wochen kein Auto hatte und das Training für mich logistisch leider nicht so gut zu erreichen ist wie die Crossfit-Box.
Laufen ist nach wie vor schrecklich, aber ich gebe mir auch keine Mühe. Vielleicht laufe ich am Wochenende mal. Ja, ähm, vielleicht... *ich habe irgendwie das Gefühl, ich habe ein Déjà-vu*

Körpergefühl (aka Wiegen und Messen)
Auch wenn ich die vergangene Woche meinen Köper als trainierter und schlanker empfinde, ist das doch extrem Tagesform abhängig *Halloooo PMS*. Es ist nicht so, dass meine Sachen wieder richtig passen, aber zumindest die gehässigen Jeans (vgl. Gelächter im letzten Abnehmprojekt Beitrag) gehen inzwischen über den Hintern und lassen sich mit Luftanhalten, auf dem Bauch liegend schließen. Das ist ein Fortschritt. Meine Waden werden gefühlt breiter statt schmaler und auch die Kleider zwicken noch ordentlich. Kommentar vom Schatz war, dass das wohl Muskeln sind. Muskeln nehme ich gerne, aber was hat dann bitteschön das Fett noch da zu suchen??
Aber ich würde Lügen, wenn ich sagte, dass ich nicht ein bisschen mehr Luft in den Hosen bekomme und die Speckrollen nicht kleiner geworden wären. Alles noch unbedingt ausbaufähig und lange nicht am Ziel, jedoch verheißungsvoll.

Achja... Eine Sache habe ich dann doch am Samstag früh gemessen: Mein Bauchumfang liegt aktuell bei 89,5 cm was bedeutet er ist um 5 cm geschrumpft. Das ist super, aber ausbaufähig. Mein Bauchumfang letztes Jahr lag bei 88cm zu Beginn des Abnehmprojekts. *Ja, ich habe an allem was zu meckern...*

In diesem Sinne... auf in die nächsten 4 Wochen!

Bildquelle

Sonntag, 19. Oktober 2014

Rezept: Bratwurst mit gedünsteten Pilzen und Salat

Der Schatz wollte Bratwurst. Also bekommt er Bratwurst.
Aber wie schwer ist es eigentlich eine Bratwurst zu finden, bei der einem bei den Inhaltsstoffen nicht die Nackenhaare zu Berge stehen? Ich habe keine gefunden und deshalb kam leider eine mit "Dextrose" und "Gewürzen" auf den Tisch. Er nimmt das nicht so genau und ich habe mich dann für ein kleines Würstchen auch in mein Schicksal gefügt. Dafür war die Beilage Bio und Paleo - immerhin.

Bratwurst mit Pilzen und Salat


für eine Portion

Portion Pflücksalat
250g Pilze
1 Stange Lauch
2 EL dunkler Balsamico Essig
Salz, Pfeffer

für das Dressing:
2 TL Senf (scharf)
2 TL Honig
2 TL dunkler Balsamico Essig
1 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer


Aus den oben angegebenen Zutaten ein Dressing anrühren und beiseite stellen. Die Pilze putzen und sechsteln, den Lauch waschen und ebenfalls in Ringe schneiden.
Wenn die Bratwürstchen gebraten sind, diese aus der Pfanne nehmen und in dem verbliebenen Fett die Pilze und den Lauch bei mittlerer bis starker Hitze anbraten. Nach ca. 1-2 Minuten den dunklen Balsamico Essig dazu schütten und die Pilz-Lauchmischung dünsten, bis die Flüssigkeit weg ist. Dann ca. die Hälfte des Dressings über das Gargut geben und nochmal kurz dünsten. Das alles sollte nicht mehr als 3-4 Minuten dauern, damit die Pilze und der Lauch nicht zu sehr verkochen. Wer die Pilze sehr weich lieber mag, kann natürlich gerne länger dünsten ;-).

Das verbliebene Dressing über den Salat geben und alles mit Bratwurst genießen.

Wem das Dressing zu scharf ist, kann natürlich auch milderen Senf nehmen. Bitte achtet aber darauf, dass in fast allen (oder allen - ich habe noch keinen ohne gefunden) mittelscharfen Senfsorten Zucker enthalten ist. Ich gebe deshalb lieber selber Honig hinzu und finde die schäfte für die Bratwurst genau richtig.




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Samstag, 18. Oktober 2014

Rezept: Endivien-Stampf oder Endivien untereinander

Ich hatte es ja schon angekündigt. Der Endiviensalat in meiner Biokiste musste verwertet werden und ich habe mich an einem typisch niederrheinischem Rezept probiert, noch dazu eine der Leibspeisen von mir und meiner Mutter. *Hallo, Mama!*
Und ja, ich finde, nur mit Kartoffeln schmeckt es halt wie bei Muttern, aber diese Variante ist auf jeden Fall auch sehr lecker und findet deshalb hier seine Erwähnung.

Endivien untereinander

für 3-4 Portionen

1kg Blumenkohl (TK)
1/2 Kopf Endiviensalat
15g Butter
1 Prise Muskat
Salz, Pfeffer
4 TL Essigessenz

Den Blumenkohl in kochendem Wasser ca. 20 Minuten weich kochen.
Derweil den Endiviensalat putzen, in Streifen schneiden und in kaltem Wasser auswaschen. Das dient zum einen der Reinigung, aber es werden auch noch ein paar Bitterstoffe weggeschwemmt. Dann abtropfen lassen und beiseite stellen, bis der Blumenkohl gar ist.
Nach der Garzeit, alles Wasser aus dem Topf restlos abgießen und im Zweifel so gut wie möglich auspressen. Dann den Blumenkohl stampfen, die Butter, Muskat, Pfeffer und Salz hinzufügen. Wenn der Stampf schön cremig ist, den geschnittenen Endiviensalat unterheben und mit 3-4 Teelöffeln Essigessenz abschmecken. Ich kenne es so von zu Hause und füge meistens am Tisch sogar noch etwas mehr Essig hinzu. Wer sich unsicher ist, ob er es mag, sollte sich mit 1-2 TL erst einmal langsam an die richtige Menge Essig heran tasten.

Als Beilage passt gut Bratwurst, Bauchspeck oder Spiegelei.



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Donnerstag, 16. Oktober 2014

...die gesunde Kiste ist da!

Hallo Saisongemüse! Mein Kürbiswahn hat etwas abgenommen (mal sehen wie lange) aber statt dessen haben wir einen neuen Starkandidaten in der Kiste: Endiviensalat.
Endivien mit Kartoffeln untereinander ist eines der Gerichte, die meine Mutter und ich absolut lieben! LIEBEN! Wirklich. Wir verdrücken zusammen einen riesen Topf. Also kann ich euch schon jetzt sagen, was ich ausprobieren werde: Endivien mit Blumenkohlpüree. Ich glaube ich werde enttäuscht sein und mir wünschen, ich dürfte Kartoffeln essen. Aber ich gebe der Alternative eine Chance, das Rezept folgt dann natürlich hier, dann könnt ihr euch auch eine eigene, unvoreingenommene Meinung bilden.

Auch ganz neu: Minarett-Kohl oder Romanesco. Ein bisschen Wikipedia dazu:
Der Romanesco (Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis) ist eine Variante des Blumenkohls, die in der Nähe von Rom gezüchtet wurde. Seit dem 16. Jahrhundert wird er auch in Deutschland angebaut. Der Romanesco gehört zu den wenigen Pflanzen, die in ihrem Blütenstand gleichzeitig Selbstähnlichkeit und damit eine fraktale Struktur sowie Fibonacci-Spiralen aufweisen. Er wird meistens gekocht gegessen, hat einen hohen Gehalt an Vitamin C und übertrifft darin den Blumenkohl.

Wenn man das so liest glaubt man gar nicht, dass es dabei um einen simplen Blumenkohl geht... Wunder der Natur und faszinierendes Gemüse, nicht wahr? Hab ich schon sehr oft im Laden gesehen, aber noch nie selbst zubereitet. Mal sehen, was ich daraus zaubere...

Und last but not least: Schwarzer Rettich. Was soll ich nur damit anfangen... Habt ihr ne Idee? *frag*




Mittwoch, 15. Oktober 2014

Rezept: Senfhähnchen und Speckböhnchen

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Senfsoßen. In meiner Kindheit gab es oft Senfeier und die mag ich bis heute nicht gerne (gefühlt gab es die ständig, aber ich glaube nicht, dass es so häufig war, da ist bestimmt meine Erinnerung verzerrt). Bei diesem Gericht allerdings schmeckt die Marinade mit dem Senf sehr lecker. Übrigens funktioniert das ganze auch auf Lachs oder anderem Fisch, einfach mal ausprobieren!

Senfhähnchen und Speckböhnchen

Für 2 Portionen

Für die Bohnen:
500g Brech- oder Stangenbohnen
50g Speckwürfel
1 EL Selleriegrün

Für das Hähnchen:
400g Hähnchenfilet

4 TL scharfer Senf
3 TL Limettensaft
1 TL Zitronenthymian, gehackt
2 TL Olivenöl + etwas für die Auflaufform
1 TL Honig
Salz, Pfeffer

Für die Zubereitung des Senfhähnchens eine Auflaufform leicht einfetten. Das Hähnchenfilet jeweils in zwei Hälften teilen und in der Auflaufform verteilen. Den Zitronenthymian fein hacken und mit den restlichen, oben angegebenen Zutaten eine Marinade erstellen. Die Marinade gleichmäßig auf dem Hähnchen verteilen, und dann entweder direkt in den Ofen damit, oder das ganze abgedeckt im Kühlschrank noch in der Marinade durchziehen lassen. Das Fleisch kann also auch sehr gut am Vorabend vorbereitet werden, denn je länger die Marinade zieht, desto intensiver ist natürlich der Geschmack. Zum Garen die Auflaufform für ca. 20 Minuten in den Backofen bei 180°C  Umluft geben.

Während das Hähnchen im Ofen ist, einen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Die Bohnen putzen und anschließend mit wenig Salz in das kochende Wasser geben. Je nach Bohnensorte (-dicke) 15 bis 25 Minuten im kochenden Wasser garen. Die Speckwürfel in einer Pfanne knusprig braten und wenn die Bohnen fertig und abgegossen sind, mit samt dem Fett über die Bohnen in den Topf geben. Zusammen mit dem Esslöffel fein gehacktem Selleriegrün vermengen. Zusätzliches salzen ist in der Regel nicht nötig, da der Speck schon genug Salz enthält.


Dienstag, 14. Oktober 2014

Bürorezept der Woche: Mediterraner Wurstsalat

Es ist Dienstag und heute gibts wieder tolle Sachen aus der Büroküche. Diesmal einen Salat, der mediterranes Gemüse mit der "Bockwurst" verbindet. Lasst es euch schmecken!

Mediterraner Wurstsalat

für zwei Portionen

1 Zucchini
1 rote Paprika
1 kleine Aubergine
2 Putenwürstchen (meine sind von Flachs)
2 EL Basilikumpesto
2 TL Olivenöl

Das Gemüse waschen und putzen, Zucchini und Aubergine der Länge nach vierteln, dann in Scheiben schneiden. Die Paprika ebenfalls in Streifen und diese dann in grobe Würfel zerteilen. Die Würstchen in kleine Scheibchen teilen und alles miteinander in einer Schüssel vermengen.
Wem die Portion zu groß ist und nicht alles auf einmal essen mag (hängt sicherlich auch von der Größe des Gemüses ab), teilt die Portion durch zwei und stellt diese in den Kühlschrank für später. Die andere Hälfte in der Schüssel mit dem Olivenöl vermischen, abdecken und für 3-4 Minuten in die Mikrowelle. Im Anschluss 1 EL Pesto unterrühren und genießen. Die übrig gebliebenen oben angegebenen 1 EL Pesto und 1 TL Olivenöl verbleiben noch für die zweite Portion.

schnell. einfach. lecker.


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Sonntag, 12. Oktober 2014

Rezept: Kürbisspalten im Serranomantel

Diese Woche ist essenstechnisch aus Paleo Sicht eine Vollkatastrophe, aber zwischendurch gab es doch ein paar Lichtblicke. So auch dieser leckere Mittagssnack. Wer Melone mit Schinken mag, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Das Gericht geht auch mit anderen Kürbissorten.

Kürbisspalten im Serranomantel
mit Mandeldressing


Für eine Portion

Butternut Kürbis (ca. 1/2 Kürbis)
6 Scheiben Serranoschinken
Ein paar Tropfen Walnussöl
Feldsalat (oder Salat nach Wahl)

Für das Dressing:

3 EL Mandelmilch (ungesüßt)
1 EL Himbeeressig
1 TL mildes Olivenöl
1 TL Honig
Salz, Pfeffer

Den Kürbis halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech legen. Für ca. 15-20 Minuten im Backofen bei 180°C vor garen. Anschließend auskühlen lassen. (Ich hatte noch eine Kürbishälfte vom Zubereiten der Suppe kürzlich übrig, konnte mir diesen Schritt also sparen.)
Die Kürbishälfte in 6 Spalten schneiden und die Schale abschneiden. Jede Spalte in eine Scheibe Serranoschinken wickeln, mit Walnussöl betröpfeln (damit der Schinken nicht zu trocken wird) und wieder auf das Backpapier legen um das Ganze nochmals für ca. 5 Minuten zurück in den Backofen bei 180°C zu schieben.

Derweil aus den Zutaten das Dressing zubereiten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat waschen, mit dem Dressing vermengen und auf dem Teller anrichten. Wenn die Kürbisspalten fertig sind diese zum Salat arrangieren.



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Freitag, 10. Oktober 2014

Rezept: Butternut Kürbis Suppe

Die einfachsten Rezepte sind ja oft die Besten. Und bei dieser Suppe kommt der nussige, cremige Geschmack des Butternut Kürbis perfekt zur Geltung. Wer möchte, kann dazu Hähnchenfleisch braten, um dem Protein Anteil für diese Mahlzeit gerecht zu werden.

Butternut Kürbis Suppe


1 Butternut Kürbis
1 rote Zwiebel
2 TL Kokosöl
500 ml Gemüsebrühe
2-3 Nelken
2-3 Pimentkörner
1 Priese Muskat, Salz und Pfeffer


Den Kürbis halbieren, entkernen und mit der Schnittfläche nach unten (auf einem Backpapier) für etwa 20 Minuten bei 180°C in den Backofen schieben. Dieser Schritt ist optional, man kann es sich auch sparen, aber der Kürbis wird so schneller gar und man kann ihn viel leichter schneiden und weiterverarbeiten!
In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Nach den 20 Minuten den Kürbis aus dem Ofen nehmen und so lange abkühlen lassen, bis man ihn wieder anfassen und weiter verarbeiten kann, dann schälen und in grobe Würfel (ca 3x3 cm) zerteilen.

In einem großen Topf das Kokosöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Wenn die Zwiebeln leicht glasig werden, die Kürbiswürfel dazugeben und alles kurz anbraten für ein etwas "rauchigeres" Aroma. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und Nelken und Piment hinzufügen.
Alles für ca. 15-20 Minuten auf mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. Der Kürbis sollte am Ende der Zeit weich sein.
Piment und Nelken aus der Suppe fischen (nicht mit pürieren, sonst wird der Geschmack zu intensiv) und dann alles mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse pürieren. Zum Schluss mit Pfeffer und Muskat sowie nach Belieben etwas Salz abschmecken.
Tipp: Sollte zu viel von der Brühe verkocht sein, ruhig mit etwas heißem Wasser am Schluss ausgleichen.



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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Rezept: Apfel-Birnen-Ingwer-Mus

Apfel und Birnen sind - neben Kürbis - dieses Jahr für mich das Obst, dass den Herbst einläutet. Mit der Biokiste und den Obstbäumen bei meinen Eltern bekommt man tatsächlich auch mit, dass Äpfel endlich reif sind, und nicht aus dem weit entfernten Neuseeland importiert werden müssen.
Da ich im Moment nicht so viel Obst esse, aber einige Früchte zu Hause herum lagen, habe ich mich an einer Apfelmus Variation probiert. Es ist kein klassisches Apfelmus, da es durch den Ingwer scharf ist und die Gewürze einen Hauch von Weihnachtsgebäck verheißen. Probiert das Mus doch einmal als fruchtige Soße zu Hähnchen oder Schwein.

Apfel-Birnen-Ingwer-Mus



600g Äpfel
300g Birnen
300ml Wasser
10g Ingwer
3 Nelken
3 Pimentkörner
1 Priese Muskat
1 Msp. Zimt

Äpfel und Birnen schälen, entkernen und klein Würflen. Ingwer schälen und ebenfalls fein würfeln.
Alles mit dem Wasser und den Gewürzen in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze ca. eine bis eineinhalb Stunden vor sich hin köcheln lassen, bis die Masse zu Apfelmus zerkocht ist.

Noch heiß in kleine Gläser abfüllen, diese verschließen und umgedreht (auf dem Deckel stehend) abkühlen lassen.
Oder in Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. So hat man gleich protionsweise das Apfelmus zur Hand. Vor allem wenn man es als Soße verwenden will, eigenet sich diese Konservierung besonders.
Weitere Alternative: Sofort essen.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Rezept: Möhrennudeln mit Basilikumpesto

Letztens waren Freundinnen zum Kaffeekränzchen zu Besuch. Nur, dass es dieses Mal kein Kaffeekränzchen, sondern eher eine Pastaparty war. Es gab Zucchininudeln, Möhrennudeln und verschiedenes Pesto. Eine Variation daraus waren diese Möhrennudeln mit Basilikumpesto.


Möhrennudeln mit Basilikumpesto


Für das Pesto:
50g Pinienkerne
Ein Topf Basilikum
50ml Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Pinienkerne in einer Pfanne auf geringer Hitze goldbraun anrösten (Achtung, sie verbrennen sehr schnell). Den Basilikum von den Stängeln zupfen, zusammen mit dem Olivenöl und den Pinienkernen in einen Mörser oder eine Schüssel geben und mörsern oder mit dem Zauberstab zur gewünschten Konsistenz pürieren.

Für die Möhrennudeln:
Die gewünschte Menge Möhren schälen, durch den Spirelli drehen. Derweil einen Topf mit Wasser aufkochen. Die spiralisierten Möhren für 2-3 Minuten im kochenden Wasser blanchieren und dann abgießen. Mit dem Pesto  vermengen und dann: Guten Hunger!





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Dienstag, 7. Oktober 2014

Bürorezept der Woche: Paprika mit Pesto und Frikadellen

Dienstags gibt's wie gewohnt das Bürorezept der Woche. Dieses Mal wirklich einfach und ohne viel Aufwand. Das Fleisch ist austauschbar - was auch immer euer Kühlschrank her gibt, macht sich hier gut. Fisch, Hähnchenfleisch oder wie in meinem Fall Frikadellen und außerdem ein grünes Pesto, das ich zu Hause immer im Kühlschrank auf Vorrat habe. Dieses Mal habe ich mir mit dem Foto auch besonders viel Mühe gegeben *hüstl* und es mit Plastikdose fotografiert. Naja, die Wahrheit ist, ich habe vor lauter Hunger nicht mehr daran gedacht, dass ich ja noch ein Foto machen muss und war schon wieder an meinem Platz angekommen. Deshalb dieses Mal keinen hübschen bunten Büroteller. Geschmeckt hat es trotzdem hervorragend.


Paprika mit Pesto und Frikadellen


2 rote Paprika
2 EL Pesto
dazu
8 Mini-Frikos

Die Paprika waschen, in kleine Stücke schneiden und mit 2 EL Wasser in der Microwelle abgedeckt 3 Minuten garen. Nach 1:30 Minuten habe ich die Frikadellen  noch dazu gestellt.
Das Wasser das sich während des kochens gesammelt hat, abgießen und das Pesto mit der Paprika verrühren. Frikos dazu, fertig.
Das Essen schmeckt als Salat auch wunderbar kalt.

Schnell. Einfach. Lecker.


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